Politisch inkorrekte Parodien: Anke Engelke würde heute vieles anders machen

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Zeiten ändern sich: Was in den Neunzigern noch als harmlose Parodie über den Fernsehbildschirm ging, finden viele heute nicht mehr lustig – insbesondere rassistische Klischees. Auch Comedy-Veteranin Anke Engelke würde heute einige ihrer alten Parodien nicht mehr bringen.

Comedian Anke Engelke (54) würde heute Parodien anders angehen als früher. „Blackfacing, Yellowfacing – einige Parodien würde ich nicht mehr machen“, sagte die Schauspielerin der „Süddeutschen Zeitung“ vom Wochenende. Heute würde sie diese Rollen anders angehen, immer abchecken, ob Menschen betroffen seien, die struktureller Ausgrenzung oder Rassismus ausgesetzt seien.

„Ich finde es gut, wenn wir heute ein anderes Bewusstsein haben.“ Enkelke trat bereits als Kind im Fernsehen auf, später war sie mit Comedysendungen wie „Die Wochenshow“ und „Ladykracher“ erfolgreich. Bei Netflix spielt sie in der Serie „Das letzte Wort“ (Start 17. September) eine Trauerrednerin.

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