Programmchef verteidigt ZDF-„Flottenstrategie“

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Thomas Bellut, Programmchef beim ZDF, hat die „Flottenstrategie“ mit Spartensendern wie dem Infokanal verteidigt. Die großen Kanäle würden zugunsten der kleineren Kanäle an Zuschauern verlieren – Gegenmaßnahme seien eigene kleine Angebote.

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Auf die Quote zu schielen, sei auch für öffentlich-rechtliche Sender nicht falsch, sagte Thomas Bellut im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Jeder nationale Sender müsse eine spürbare Akzeptanz erreichen, weil sonst die Gefahr bestehe, Publikum zu verlieren. „Jede wichtige Botschaft braucht Publikum“, sagte Bellut der Zeitung. Wichtig sei für das ZDF, beim Marktanteil klar über der Zehn-Prozent-Marke zu landen.

Da niemand abschätzen könne, wie sich der Markt in fünf oder zehn Jahrenentwickelt, sei eine „Flottenstrategie“ die beste Lösung. Es gebederzeit die Tendenz, dass die großen Kanäle Zuschauer zugunsten derkleineren verlieren. Mit Spartensendern könne das ZDF einen Teil derZuschauer besser erreichen, so Bellut. [cg]

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