„Quizduell“: Mit neu programmierter App zum Erfolg?

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Wenn das „Quizduell“ im Januar auf die Bildschirme zurückkommt, sollen die vielen Probleme der Testphase im Mai Geschichte sein. Dafür setzt die ARD auf eine neu programmierte App. Zudem wird eine Risiko-Kategorie eingeführt, um für mehr Spannung zu sorgen.

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Die ARD hat sich im Frühjahr an ein kniffliges Experiment gewagt: Das „Quizduell“ sollte nicht einfach nur irgendeine weitere Quiz-Sendung im Programm des öffentlich-rechtlichen Senders sein, sondern sich durch die Einbindung der gleichnamigen App interaktiv für die Zuschauer präsentieren und sich so von der Konkurrenz abheben. Geklappt hat das allerdings nur bedingt, denn gut die Hälfte der dreiwöchigen Testphase im Mai konnte die App aus technischen Problemen nicht in die Show integriert werden und die Zuschauer entsprechend nicht vom Sofa aus gegen die Studio-Kandidaten antreten, so wie es angekündigt wurde.

Trotz dieser Probleme kehrt das „Quizduell“ am 2. Januar nun zurück auf die Bildschirme und soll fortan von montags bis freitags im Vorabendprogramm der ARD einen festen Platz bekommen. Dabei setzt der Sender dann auf eine neu programmierte App, um die Probleme des Mai-Experiments diesmal zu vermeiden, wie die ARD am Montag mitteilte. „Weihnachten und Silvester fallen für die IT-Leute aus. Die bleiben im Keller und singen: ‚Wir programmieren durch bis morgen früh und singen APP-Fallera'“, scherzte auch Moderator Jörg Pilawa, der die Sendung im Januar wieder moderieren wird.
 
Am Konzept der Show wird sich wenig verändern: Je zwei Studio-Kandidaten werden pro Sendung gegen das Team Deutschland antreten, das sich aus all den App-Nutzern zu Hause vor den Bildschirmen zusammensetzt. In sechs Runden mit je drei Fragen müssen die Teams dann beweisen, wer das größere Wissen hat und Quiz-Champion des Tages wird. Neu ist dagegen die Risikokategorie, die pro Spiel einmal vom Team Studio und einmal vom Team Deutschland ausgewählt werden kann. Die Kandidaten haben dabei die Chance, einen Sonderpunkt zu gewinnen, doch dafür müssen sie sich härteren Anforderungen stellen.
 
Auch die Zuschauer sollen beim „Quizduell“ mit eingebunden werden. So wird Jörg Pilawa in jeder Sendung zum Zuschauer des Tages schalten, wie die ARD ankündigte. Zudem wird ein Mitspieler vom Team Deutschland das Spielgeschehen kommentieren.
 
Ob sich das „Quizduell“ beim zweiten Versuch besser schlägt als noch zur Testphase oder das von der ARD in die Show gesetzte Vertrauen enttäuscht, wird sich in Kürze zeigen müssen. Moderator Pilawa ist zuversichtlich: „Ich habe ein gutes Gefühl und freue mich auf unser App-Date ab 2. Februar 2015 um 18.00 Uhr im Ersten!“[fm]

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