Radikalisierung in Asien: Deutsche Welle zeigt „Null Toleranz“

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die Deutsche Welle gibt den Startschuss für die Dokumentationsreihe „Null Toleranz“. Der erste Film nimmt die Zuschauer mit nach Bangladesch.

An diesem Samstag (21.April) läuft um 18.15 Uhr auf DW der Film „Bangladesch: Die Stunde der Islamisten“. Die Dokumentation macht den Auftakt der Reihe „Null Toleranz“ in der Deutschen Welle. Die Doku über die gesellschaftliche Entwicklung in verschiedenen Regionen Bangladeschs stammt von Sandra Petersmann und Hans Christian Ostermann.

Die politische Führung des Landes zeige zunehmend autokratische Züge, so die Deutsche Welle. In Interviews sollen Blogger, Terroropfer, Studenten, Islamisten und Politiker schildern, wie sie den Einfluss der Religion auf das aktuelle Geschehen wahrnehmen. „Was wir am Beispiel Bangladesch zeigen möchten, ist das fatale Zusammenspiel einer schleichenden politischen und religiösen Radikalisierung, die für ein Klima der Angst sorgt. Der Säkularismus in diesem mehrheitlich muslimischen Land ist enorm unter Druck“, erklärt Dokumacherin Sandra Petersmann gegenüber der Deutschen Welle.

Dem staatlichen Auslands-Sender seien Themen wie dieses ein besonderes Anliegen, betont Intendant Peter Limbourg: „Die Deutsche Welle tritt weltweit für die Freiheitsrechte ein – insbesondere für die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Medien. Damit machen wir uns nicht überall nur Freunde. Aber wir erhalten viel mehr positives Feedback von unseren Zuschauern und Nutzern als Kritik. Daher fühlen wir uns immer wieder bestärkt in unserer Arbeit und unserem Engagement.“[pma]

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1 Kommentare im Forum

  1. Der Film läuft Samstag 18.15 Uhr in deutscher Sprache auf 5 Grad Ost. Astra 19-Gucker können um 21.15 Uhr einschalten. Dort heißt der Film "Zero Tolerance", ich nehme an er ist in englisch.
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