RBB: Spätfolgen von Antennenbrand nach zehn Monaten behoben

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Zehn Monate nach dem Brand des Sendeturms Calau können Radiohörer im südlichen Brandenburg die öffentlich-rechtlichen Hörfunkprogramme des RBB wieder uneingeschränkt empfangen. Erst jetzt wurde die neue UKW-Antenne in Betrieb genommen, wie die ARD-Anstalt am Dienstag mitteilte.

In den vergangenen Tagen hatte der Betreiber Media Broadcast die neue Sendeanlage ausführlichen Tests unterzogen und gab jetzt offiziell grünes Licht für den Regelbetrieb. Antenne Brandenburg ist entsprechend über 98,6 MHz zu empfangen, Fritz auf 103,2 MHz, Kulturradio auf 104,4 MHz, Radioeins auf 95,1 und Inforadio mit dem sorbischen Fenster auf 93,4 MHz. Die Arbeiten an der ebenfalls vom Brand betroffenen DVB-T Antenne dauern nach heutigem Stand noch bis Ende Februar an.

Ende April 2011 war in dem Sendeturm in 120 Meter Höhe ein Feuer ausgebrochen, das erst nach mehreren Stunden gelöscht werden konnte (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete). Seitdem waren der Fernsehempfang über DVB-T und der Radioempfang über UKW im Süden Brandenburgs teilweise erheblich eingeschränkt. Seit dem Sommer sorgten zusätzliche, außen am Turm befestigte Antennen immerhin für eine weitgehende, aber nicht vollständige Abdeckung des Sendegebiets. 
 
Der Sendeturm in Calau gehört der Deutschen Funkturm GmbH, einem Teil der Deutschen Telekom Gruppe. Die Sendetechnik betreibt die Media Broadcast, die auch Vertragspartner des RBB ist. Sie gehört zur französischen TDF-Gruppe. [ar]

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