Saar-„Tatort“ spinnt den roten Faden weiter

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Tatort Saar
© SR/Pasquale D'Angiolillo
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Die Fernsehkommissare Vladimir Burlakov und Daniel Sträßer vertrauen der Auffassungsgabe ihrer „Tatort“-Zuschauer – auch wenn es komplizierter wird und die Folgen aufeinander aufbauen.

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„Wir glauben an intelligentes Publikum und machen auch für dieses intelligente Publikum diese Filme. Ich denke, das schafft man schon“, sagte Sträßer am Rande der Dreharbeiten für „Die Kälte der Erde“ in Saarbrücken. Sträßer in der Rolle des Hauptkommissars Adam Schürk und Burlakov als sein Kollege Leo Hölzer ermitteln in dem Saarland-Krimi zum vierten Mal mit den Hauptkommissarinnen Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer).

„Natürlich ist es eine Herausforderung, den Roten Faden immer weiter zu führen, wenn der ‚Tatort‘ nur einmal im Jahr gezeigt wird“, sagte Burlakov. „Aber wir lieben Herausforderungen.“ Und man glaube auch „an die treuen Fans, die dabeibleiben und ganz genau wissen, worüber wir reden“.

Gleichzeitig versuche man natürlich, auch „neue“ Zuschauer, die den nunmehr vierten Teil sehen, auf der verbalen und dramaturgischen Ebene abzuholen. Dies sei dieses Mal tatsächlich leichter als zuvor.

Nach Ansicht von Daniel Sträßer sind die ersten drei Fälle deutlich als Trilogie angelegt gewesen. Durch den Tod von Adams Vater in der letzten Folge („Das Herz der Schlange“ / 9,15 Millionen Zuschauer) habe es nun „eine klare Zäsur“ gegeben.

„Die Kälte der Erde“ (Regie: Kerstin Polte, Buch: Melanie Waelde) soll Anfang 2023 ausgestrahlt werden. Ein genauer Termin für den SR-„Tatort“, bei dem dieses Mal ein Mord im Hooligan-Milieu aufgeklärt werden muss, steht noch nicht fest.

Bildquelle:

  • df-saar-tatort: ARD-Foto
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