Sabine Christiansen: TV-Talkshows sind meist austauschbar

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die frühere ARD-Moderatorin Sabine Christiansen hat erneut die Einförmigkeit der politischen Talkshows im Fernsehen moniert. „Wir haben zu viel vom Gleichen“, kritisierte die 53-Jährige.

„Wenn ich heute jemanden, der alle Talkshows von Sonntag bis Freitag gesehen hat, frage: In welcher saß Gregor Gysi?, dann kann Ihnen das keiner mehr sagen“, zitierte das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ (Montagsausgabe) die Journalistin. Alles fließe zu einem Bilderbrei, Meinungsbrei und Stimmenbrei ineinander. Und die Parteien hätten ihre klaren Kanten verloren. Ähnlich kritisch hatte sich Christiansen bereits im August in einem Zeitungsinterview geäußert.

Die ARD sendet von Ende August an fünf Talkshows pro Woche. Günther Jauch wird am 11. September erstmals in der ARD zum Gespräch bitten – unter dem Titel „Günther Jauch“ (21.45 Uhr). An diesem Montag (5. September) startet ARD-Talker Frank Plasberg mit seiner ersten „Hart aber fair“-Ausgabe nach der Sommerpause. Bislang hatte der Journalist immer mittwochs gesendet, nun läuft sein Format montags. [dpa/ar]

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3 Kommentare im Forum

  1. AW: Sabine Christiansen: TV-Talkshows sind meist austauschbar Daran hätte sie mal denken sollen als sie ihre Sendung noch moderiert hat.
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