„Sex, Porno und die Freiheit der anderen“ auf 3sat

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Sex, Porno und die Freiheit der anderen
©ZDF/ ORF/ Langbein & Partner
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Was blieb von der sexuellen Revolution der 1960er Jahre? Mit der Sendung „Sex, Porno und die Freiheit der anderen“ möchte 3sat Antworten geben.

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In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Liebe, Sex und Partnerschaft von vielen Tabus befreit. Das befreite vor allem die Frauen. Nicht lange darauf wurden Sex und sexuelle Enttabuisierung zu einem profitgetriebenen Geschäft. Heute herrschen laut der 3sat-Doku „Sex, Porno und die Freiheit der anderen“ Kommerzialisierung, Suche nach Identität und neue Prüderie. Die damals angestrebte Befreiung von allen gesellschaftlichen und moralischen Fesseln blieb Utopie. Der Dokumentationsflm von Florian Kröppel und Kurt Langbein blickt diesen Mittwoch, um 20.15 Uhr, auf das, was von der sexuellen Revolution blieb.

„Sex, Porno und die Freiheit der anderen“ läuft als Erstausstrahlung auf 3sat

Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte eine Sexualmoral, die geprägt war von Tabus und Drohbotschaften. Klar getrennte Geschlechterrollen und romantisierte Häuslichkeit waren die vorherrschende Lebensform. Homosexualität war pathologisiert und kriminalisiert. Und auch wenn die ersten Pin-ups der amerikanischen GIs die Fantasie der Männer auf ein ungeahntes Niveau beförderte: Die Sexualität war – zumindest an der Oberfläche – unfrei. Eine Ära, die Christa Schwertsik noch in lebhafter Erinnerung hat. In der 3sat-Doku „Sex, Porno und die Freiheit der anderen“ trifft die im Krieg geborene österreichische Schauspielerin ihre Enkelin Fanny Altenburger, um über die Lust von damals und den Sex von heute zu sprechen.

Heute scheinen die Moralvorstellungen der 1960er-Jahre wie ein Schatten aus einer dunklen Epoche. Der Aufbruch und die sexuelle Revolution haben Enttabuisierung, aber auch Kommerzialisierung gebracht. Heute haben vor allem Jugendliche andere Probleme und Fragestellungen in Bezug auf ihre Sexualität: Welches Geschlecht habe ich? Welche Sexualpartner präferiere ich – und wenn ja, wie viele? Wie entziehe ich mich der ständigen Präsenz der Pornografie? Sind nun alle Tabus gefallen? Für den Wiener Sexualwissenschaftler Johannes Wahala, der ebenfalls in der 3sat-Doku „Sex, Porno und die Freiheit der anderen“ zu Wort kommt, ist die Zeit einer von oben gelehrten Moral längst vorbei. Stattdessen sei es notwendig geworden, individuell die Grenzen von Richtig und Falsch festzulegen. In Hinblick auf die Jugend scheint sich eine neue Prüderie in die Gesellschaft einzuschleichen.

Quelle: 3sat

Bildquelle:

  • Sex, Porno und die Freiheit der anderen 3sat: ZDF, ORF
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1 Kommentare im Forum

  1. Offensichtlich nichts, wie das Gendergaga und die Diskussion um zwar dümmliche, aber harmlose Ballermannliedchen zeigt.
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