Spaßbremsen: Richling warnt vor Einflussnahme auf TV-Satire

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Bild: Destina - Fotolia.com
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München – Als neuer Chef des ARD-Kabarettklassikers „Scheibenwischer“ will Mathias Richling mit Kabarettisten und Comedians „noch schneller als bisher auf Neues reagieren“.

Richling warnt zudem vor einer „Satire in Fesseln“ durch Einflussversuche von Politikern auf das TV-Programm. Im Superwahljahr 2009 wehrt sich der Kabarettist als neuer Chef des ARD-Kabarettklassikers „Scheibenwischer“ gegen Einflussversuche von Politikern auf das Programm.
 
„Die Vorstellung von Satire in Fesseln ist absonderlich“, sagte der 55-Jährige den „Stuttgarter Nachrichten“ am Mittwoch. Richling warnte davor, mit der Stoppuhr Fernsehkabarett zu kontrollieren. „Satire gibt keine Wahlempfehlung, sondern unterstützt das wache politische Bewusstsein“, sagte er dem Blatt.

Nach dem Ausstieg des bisherigen „Scheibenwischer“-Chefs Bruno Jonas will Richling als neuer künstlerischer Leiter im „Scheibenwischer“ gemeinsam mit Comedians „noch schneller als bisher auf Neues reagieren“.
 
Bei ihm sollen Comedy und Kabarett mit viel Tempo an einem Strang ziehen und damit das Publikum verjüngen. Beide Kunstformen stünden für „anarchisches Denken“. Wer komisch sei, müsse nicht automatisch unpolitisch sein.
 
In seiner ersten Sendung am 19. März präsentiert Richling die Comedians Ingolf Lück, Matthias Seling und Philipp Weber. [mg]

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