Sportschau rechnet mit höheren Zuschauerzahlen

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Der Geschäftsführer der ARD-Werbung Salesand Services GmbH Achim Rohnke hofft dabei vor allem darauf, dass ab der nächsten Saison „auch die heimatlosen Pay-TV-Zuschauer“ wieder zur Sportschau zurückkehren werden.

Genauere Angaben, mit wie vielen neuen Zuschauern die Sportschau rechnet, wollte die ARD nicht machen.

Um das Angebot der Sportschau attraktiver zu gestalten, haben die Programmmacher den Sendeablauf leicht überarbeitet. Neu ist vor allem ein 20-minütiger Vorlauf zur Bundesliga-Berichterstattung, mit dem die Sportschau wie gewohnt um 18:10 auf Sendung geht.
 
Im ersten Teil der Sendung wird demnach ab nächster Saison kurz über die wichtigsten Geschehnisse aus anderen Spielklassen berichtet. Dabei soll es Informationen von der Premier League bis zur Regionalliga geben. Um 18:30 folgt dann die ausführliche aktuelle Berichterstattung vom jeweiligen Spieltag der 1. Bundesliga, die um 20:00 endet.
 
Die ARD scheint sich der höheren Einschaltquote schon so sicher zu sein, dass sie die Werbepreise im Schnitt um neun Prozent erhöht hat. Somit kostet ein klassischer 30-Sekunden-Spot zwischen 15 000 und 55 800 Euro. Für die attraktiveren Solospots und die Split-Screen-Werbung müssen die Unternehmen ab der nächsten Saison zwischen 34 500 und 64 350 auf den Tisch legen. [lf]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com
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