„Stubbe“: Heute ermittelt die Tochter des TV-Kommissars

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Stubbe
© ZDF / Volker Roloff
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Der pensionierte ZDF-Kommissar Wilfried Stubbe kann es nicht lassen. In einem neuen Film der Krimiserie aber überlässt er Tochter Christiane das Feld – und hat dennoch einen Fall.

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Leicht verdientes Geld, dachte Sonja, als sie als Fahrradkurierin bei Saxonia Food anheuerte. „Zwei, drei Wochen später war es nur noch die Hölle: Druck, Druck, Druck“, erzählt sie ihrer Nachbarin Christiane. Die investigative Journalistin recherchiert für ihren ersten Artikel in ihrer alten Heimat Dresden, zur Lieferdienst-Branche. Am nächsten Morgen liegt Sonja tot am Elbufer, ermordet. Im Mittelpunkt des neuen Films der ZDF-Krimireihe „Stubbe – Von Fall zu Fall“ steht Christiane. Doch ihr Vater, der pensionierte Hamburger Hauptkommissar Wilfried Stubbe, kann das Ermitteln nicht lassen. Das dritte Special mit dem Titel „Ausgeliefert“ wird am 28. Dezember um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Schauspielerin Stephanie Stumph hat hier erstmals die Hauptrolle in einem „Stubbe“, nachdem ihre Figur Christiane schon 2021 an Bedeutung zugelegt hatte gegenüber Vater Wolfgang, dessen Alter Ego Stubbe ist. „“Stubbe“ ist schon immer eine Ensembleleistung und an deren Spitze hinter und vor der Kamera mein Vater, und das ist gut so“, sagt die 38-Jährige. „Ich freue mich, ein Teil davon zu sein, und wenn man mir und meiner Figur da mehr zutraut, dann nehm ich die Herausforderung gern an.“

Stubbe, Lebensgefährtin Marlene und Christiane mit ihrer zehnjährigen Tochter Caro sind nach der Rückkehr aus Hamburg wieder in Dresden vereint. Lauernd beobachtet er, wie Marlene, die bei der Kriminaltechnik arbeitet, mit ihrem Kollegen den Fall Sonja angeht. Als einem Freund mit einem fiesen Trick das neue E-Bike gestohlen wird, hat die mit Enkelin Caro gegründete „Privatdetektei Stubbe“ ihren ersten Auftrag.

Derweil fährt Christiane undercover als Fahrradkurierin für Saxonia Food Essen aus, gegen die Uhr, Verkehr, lästige Kunden und erfährt am eigenen Leib, wie hart und ausbeuterisch der Job ist. Sie deckt Christiane die skrupellosen Machenschaften des aus dem Ausland gesteuerten Lieferdienstes auf, der die Fahrer um Trinkgeld und die Restaurants um einen Großteil des Verdienstes bringt. Unterdessen blicken die Ermittler hinter die Fassade von Sonja und ihren Männern – mit überraschendem Finale.

Stephanie Stumph: In „Stubbe“ vom Kind zur Kriminalistin

„Stubbe – Von Fall zu Fall“ war 1995 bis 2014 als Krimireihe erfolgreich, in der ersten Folge war Stephanie Stumph noch ein junges Mädchen. Nach der 50. Folge war Schluss, 2018 und 2021 gab es zwei Sonderfolgen. „Das Besondere ist die über fast 30 Jahre authentisch im Privaten und Beruflichen erzählte Familiengeschichte“, sagt Wolfgang Stumph, der die Reihe prägt. 1993 zogen die Stubbes mit der kleinen Christiane von Dresden elbabwärts nach Hamburg, „gegen den Strom gen Osten im Zuge der Deutschen Einheit, Wilfried als Leihbeamter und Erbe eines Grundstücks“.

Nun ist er nicht mehr im Dienst, die Füße stillhalten kann er trotzdem nicht. Tochter Christiane ist jetzt die Nummer 1 bei Stubbes, Wolfgang Stumph hat an Stephanie übergeben. „“Stubbe“ war ein Geschenk“, sagt die Schauspielerin. „Ich konnte viel lernen und meinen beruflichen Weg schon in jungen Jahren aufbauen.“ Ihre Eltern hätten schon früh ihre künstlerischen Interessen erkannt und sähen jetzt, „dass die Schauspielerei mich glücklich macht“. Der Zukunft von „Stubbe“ schaut die TV-Kommissarin („Der Alte“) sehr entspannt entgegen. „Ob es überhaupt eine gibt, liegt nicht in meiner Hand“, sagt sie. „Ich freue mich immer sehr, in die Rolle der Christiane zu schlüpfen, aber eben auch in andere.“

Bildquelle:

  • df-stubbe-dreharbeiten: ZDF
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