Studie: Klassisches Fernsehen bleibt Spitzenreiter

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Trotz wachsender Beliebtheit von Mediatheken und Streaming-Angeboten schauen die Deutschen einer aktuellen Untersuchung zufolge noch immer am häufigsten klassisches Fernsehen.

Das ist das Ergebnis einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von „TV Spielfilm“, wie der Medienkonzern Hubert Burda Media am Donnerstag in München mitteilte. 90 Prozent der Befragten gaben an, zumindest einmal im Monat klassisches Fernsehen zu schauen. Mit 57 Prozent folgten die Mediatheken, Videoportale (53 Prozent) und Streaming-Abonnements (49 Prozent).

Wie Filme, Serien, Nachrichten oder auch Sportübertragungen geguckt werden, ist dabei in großem Maß eine Altersfrage: Menschen zwischen 14 und 29 Jahren nutzen dafür überwiegend (95 Prozent) ihr Smartphone. Bei den über 50-Jährigen liegt dagegen das Fernsehgerät unangefochten auf Platz eins (96 Prozent der Befragten).
 
Für die repräsentative Studie hatte die GfK 2022 Menschen zwischen 21. Februar und 4. März 2019 online befragt.

[dpa]

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9 Kommentare im Forum

  1. Man braucht nur bis "TV Spielfilm" zulesen und erkennt, dass das wieder keine unabhängige und Aussagekräftige Studie ist. Ist doch jedesmall die selbe Leier. Bei den bisherigen Studien zu dem Thema steckten immer Lobby hinter. Hier jetzt auch. Kommt der Auftraggeber aus der Streamingecke, ist das TV schon längst abgeharkt und schon tot, kommt der Auftragsgeber aus der TV-Ecke, so ist TV noch das Non-Plus-Ultra und Streaming nur ein kurzlebiger Markt. Und TV Spielfilm ist nunmal TV nahe. In diesem Sinne: [SIZE=5]Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast[/SIZE] Wirklich Aussagekräftig würde es wohl erst sein, wenn da mal Gruppierungen außerhalb des Lobbytums Aufträge geben. Dann ist der Weg für echte Wissenschaftliche Arbeit bereitet. Aber solange sich da Lobbyisten tummeln, ist eine seriöse und faktisch korrekte Aussage eher unwarscheinlich.
  2. TV Spielfilm hat natürlich ein Interesse, das viele TV schauen, sonnst wäre ihre Zeitschrift nutzlos
  3. "zumindest einmal im Monat". Also wieder nur eine wertlose Nicht-Aussage erfasst. Die entscheidende Frage ist Verteilung der Sehdauer – dazu findet sich aber so gut wie nichts…
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