SWR auf gefährlichen Pfaden: Der Zweiteiler „Die Bagdadbahn“

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Baden-Baden – 1903 beginnt der Bau einer Bahn durch das Osmanische Reich, von Konstantinopel nach Bagdad, 2600 Kilometer durch fast menschenleeres Gebiet, über reißende Flüsse, schneebedeckte Berge, durch tiefe Schluchten und glühend heißeWüstenregionen.

Am 17. und 24. November ist der Film im SWR-Fernsehen zu sehen. In aufwändigen Inszenierungen lässt die zweiteilige SWR-Koproduktion „Die Bagdadbahn“ die Personen, die Orte und die Zeit des Bahnbaus wieder lebendig werden. Mit Hilfe von Archivmaterial, atmosphärischen Drehs und Zeitzeugen wird die Geschichte der Bahn, die auch die Geschichte der Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen Reich und dem britischen Empire ist, zum ersten Mal spannend und detailreich erzählt.

Teil eins, „Aufbruch ins Ungewisse“, wird am 17. November um 21 Uhr im Ersten ausgestrahlt und erzählt von den ersten Jahren des Bahnbaus durch deutsche Unternehmen.
 
Ein lukratives Geschäft für die deutsche Wirtschaft, aber auch ein hohes Risiko. Trotz aller Schwierigkeiten kommt der Bau zunächst gut voran – doch bald greifen die Briten ein, sie fürchtenum ihre Vorherrschaft am Suezkanal. Eine Wiederholung läuft am 28. Dezember um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen.
 
Teil zwei „Auf gefährlichen Pfaden“ wird am 24. November um 21 Uhr gesendet. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs kämpfen die Osmanen an der Seite Deutschlands gegen die Briten. Die Arbeiten werden vorangetrieben, denn die Bahn ist kriegswichtig.
 
Aber die Briten versuchen ihre Fertigstellung mit aller Macht zu verhindern – mit Erfolg. Als die Osmanen 1918 kapitulieren, müssen die deutschen Ingenieure das Land verlassen. Ihr kühner Traum von einer Eisenbahnstrecke zwischen Konstantinopel und Bagdad wird erst in den 40er Jahren wahr. Eine Wiederholung wird am 28. Dezember um 21 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.
 
„Die Bagdadbahn“ ist eine Produktion von SWR und Arte (Erstsendung Arte 2007), Buch: Chiara Sambuchi Regie: Roland May, Redaktion: Thomas Fischer und Gerolf Karwath. [ar]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

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