„Terra MaX“: ZDF-Geschichts-TV für Kinder startet im Januar

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Das ZDF hat eine neue Kindersendung in Zusammenarbeit mit der hauseigenen „Terra X“-Redaktion produziert. Die erste der bislang acht geplanten Folgen strahlt das Zweite am 22. Januar um 8.35 Uhr aus.

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Mit „Terra MaX“ möchte das ZDF den Kindern die Welt der Geschichte etwas näher bringen, teilte der öffentlich-rechtliche Sender am Mittwoch mit. Die neue Produktion setzt dafür aber nicht auf schwierige Inhalte, sondern viel mehr möchten die Macher ein Grundverständnis bei den Kindern hervorrufen. „Die Inhalte werden kindgerecht angepasst und auch mal mit spaßigen Dialogen unterlegt“, erklärte Eva Radlicki, Redaktionsleiterin Info. Als Hauptakteure treten dabei Opa Max und Enkel Paul auf, die nur durch einen Zufall mit vielen Menschen aus der Vergangenheit in Kontakt kommen.
 
„Opa Max ist Erfinder und wollte eigentlich mit einer Zeitmaschine Menschen aus der Zukunft holen, um zu sehen wie sich die Menschheit entwickelt“, erklärte die Redaktionsleiterin. Aber irgendwie klappe das nicht und es kommen immer wieder Menschen aus der Vergangenheit bei den beiden an.
 
Zwischen den handelnden Figuren entwickelt sich dann ein bunter Dialog. „Sie können sich vorstellen, wie viele Fragen beide Seiten haben, denn nicht nur die Vergangenheit ist natürlich interessant, sondern für den Zeitreisenden auch die Zukunft“, erzählte Radlicki.
 
Dabei entstehen dann reichlich interessante aber teilweise auch sehr lustige Geschichten. So wird das Geschichtsthema auch für die Jüngeren greifbar und ist im ersten Moment nicht ganz so trocken. „Durch Produktionen wie ‚Löwenzahn‘ und ‚Logo‘ haben wir viel Erfahrung damit, wie wir Kinder auch für schwierige Themen begeistern können“, erklärte die auch für diese Sendungen zuständige Redaktionsleiterin.

Eva Radlicki geht davon aus, dass die Sendung für Kinder ab dem Grundschulalter spannend sein dürfte. „Ich denke, die Sendung wird Kinder von sieben bis zwölf faszinieren aber auch jüngere werden sich die Sendung ansehen, auch wenn ihnen das Verstehen von Inhalten noch nicht ganz so leicht fallen wird“, sagte Radlicki. Eine Sendung dauert 25 Minuten, wobei die Unterhaltungen zwischen Opa Max, Enkel Paul und dem Zeitreisenden acht Minuten betragen wird.
 
Die restliche Zeit wird mit Einspielern aus dem „Terra X“-Archiv angereichert. „Wir arbeiten mit dem Team von ‚Terra X‘ zusammen, da diese schon gute Beiträge produziert haben. Diese passen wir dann sprachlich für die Kinder an“, erklärte die Redaktionsleiterin.
 
Die Zeitreise beginnt im alten Ägypten und endet mit der Meuterei auf der Bounty. „Die Zeitmaschine von Opa Max bringt von Sendung zu Sendung einen Zeitreisenden aus der näheren Vergangenheit in die Gegenwart, so dass Opa Max hofft, dass seine Maschine irgendwann doch noch funktioniert.“ Verkörpert wird der Großvater dabei von Jürgen Mai. Als Enkel wird Elias Kassner auftreten.
 
Einen weiteren Programmpunkt gab das ZDF am Mittwoch ebenfalls bekannt. Das ZDF-Magazin „Terra Xpress“ beschäftigt sich am kommenden Sonntag (18. Dezember) um 18.30 Uhr mit merkwürdigen Ereignissen, unerklärlichen Erlebnissen und übermenschlichen Kräften. Das Wissenserlebnis-Magazin schildere zum Beispiel die Rettung eines Seglers, der mitten auf der Nordsee von Bord seines Schiffs gespült wurde und 25 Stunden im eisigen Wasser trieb. Dass er überleben konnte, gilt nach Expertenmeinung nach wie vor als unmöglich. [mho/su]

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