TV-Quoten: Bundesliga schwächer als Handball

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Bayern München startete mit einem 3:1-Sieg in Hoffenheim in die Rückrunde – für das ZDF bedeutete die Live-Übertragung am Freitagabend zwar den Quotensieg, für den Fußball jedoch eine empfindliche Niederlage gegenüber der Handball-WM vom Vortag.

6,69 Millionen schauten sich das Spiel 20.30 Uhr an und brachten dem Mainzer Sender eine Einschaltquote von 21,8 Prozent. Die Vorberichte ab 20.15 Uhr sahen 3,97 Millionen (14,2 Prozent). Am Tag zuvor hatten das WM-Spiel der deutschen Handball-Auswahl gegen Serbien 6,76 Millionen Menschen gesehen, was einem Marktanteil von 27,5 Prozent entsprach.

Den zweiten Platz am Freitagabend sicherte sich die ARD mit der Tragikomödie „Praxis mit Meerblick: Willkommen auf Rügen“, die 5,11 Millionen (16,5 Prozent) einschalteten.

Knapp dahinter folgt RTL mit 4,64 Millionen (15,1 Prozent) für ein Zocker-Special des Dauerbrenners „Wer wird Millionär?“ mit Günther Jauch. Im Anschluss ab 22.15 Uhr sahen auf RTL 5,44 Millionen (23,8 Prozent) die Dschungelshow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Der ehemalige „Bachelorette“-Kandidat Domenico De Cicco (35) bekam die wenigsten Anrufe und flog als erster Teilnehmer raus.

ProSieben brachte es mit dem Bibelepos „Exodus: Götter und Könige“ auf 1,40 Millionen Zuschauer (4,9 Prozent) und Sat.1 mit der Comedyshow „Luke Mockridge live“ auf 1,30 Millionen (4,4 Prozent). 0,91 Millionen (2,9 Prozent) sahen auf Vox eine Folge der Krimiserie „Law & Order: Special Victims Unit“, 0,72 Millionen (2,4 Prozent) schalteten das Boxerdrama „Creed – Rocky’s Legacy“ bei RTL 2 ein, und 0,69 Millionen (2,3 Prozent) interessierten sich für die Krimiserie „Elementary“ bei Kabel eins. [dpa]

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13 Kommentare im Forum

  1. dieser Vergleich ist Schwachsinn. Bei der FussballWM schauen auch mehr Leute Fußball, die die normale Bundesliga nicht interessiert. und genauso ist es jetzt beim Handball. Internationales Spiel bei einer WM gegen "tristen" Bundesliga Alltag. Ist doch klar, das so Spiel Zuschauer anzieht. Sollen sie doch mal ein Handball Bundesliga Spiel mit dem Buli Spiel vergleichen. und dann können wir mal über eine "empfindliche Niederlage" reden und zwar für Handball.
  2. alleine diese reisserische head line spricht bände. "schöne" neue medienwelt, heutzutage leider eher die regel als die ausnahme. was soll so etwas bringen ?
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