TV-Quoten: Christian Rach startet mit RTL-Kochschule durch

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Zum mittlerweile zweiten Mal hat Sternekoch Christian Rach eine Gruppe aus vermeintlich hoffnungslosen Fällen um sich versammelt, um sie in seiner RTL-Kochschule für den Arbeitsmarkt fit zu machen. Der Auftakt gelang, wenn auch mit einem faden Beigeschmack für den Kölner Privatsender.

Insgesamt verfolgten am Montagabend 4,12 Millionen Zuschauer den Auftakt der zweiten Runde von „Rachs Restaurantschule“, was dem Privatsender RTL einen Marktanteil von 13,1 Prozent einbrachte. Auch beim jüngeren Publikum waren Sternekoch Christian Rach und seine Schützlinge beliebt, immerhin schalteten 2,17 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren (17,5 Prozent) die erste Folge ein.
 
Damit holt sich RTL zwar bei den Jüngeren den Tagessieg und positionierte sich auch beim Gesamtpublikum auf dem Treppchen, doch insgesamt kommt das Format nicht über RTL-Mittelmaß hinaus und muss im Vergleich zur ersten Staffel deutliche Verluste bei den Reichweiten hinnehmen. 2010 hatte noch jeder fünfte TV-Zuschauer den Auftakt der Doku-Soap verfolgt.

Einen überzeugenderen Auftakt legte dagegen am Nachmittag die neue Sat.1-Reality-Show „Familien-Fälle hin. Das neue Format auf dem ehemaligen Sendeplatz von „Richterin Barbara Salesch“ mit ähnlichem Team wollten sich 2,26 Millionen Zuschauer ab drei Jahren nicht entgehen lassen, was Sat.1 eine Sehbeteiligung von 21,6 Prozent einbrachte.
 
Auch die Krimi-Eigenproduktion „Der letzte Bulle“ des RTL-Konkurrenten konnte zur Primetime wieder glänzen. Ganze 3,78 Millionen (11,8 Prozent) ließen sich den neuesten Fall von Ermittler Brisgau nicht entgehen, davon 1,87 Millionen (15,2 Prozent) aus der werberelevanten Zielgruppe. Bei „Danni Lowinski“ bleiben im Anschluss noch 2,94 Millionen Serienfans ab drei Jahren (9,5 Prozent) hängen.

Das ZDF schickte am Montagabend den Krimi „Tod einer Brieftaube“ ins Rennen um die Gunst der Zuschauer. 4,65 Millionen Zuschauer interessieten sich für den Spielfilm und brachten dem Zweiten damit einen Marktanteil von 14,4 Prozent und den Tagessieg im Gesamtpublikum ein.  Dagegen kam die Konkurrenz von der ARD mit der ersten Folge von „Serengeti“ nicht an. 3,15 Millionen wollten den ersten Teil der Doku nicht verpassen. Das Erste konnte sich damit einen Quotenanteil von 9,9 Prozent sichern. Für „Hart aber fair“ entschieden sich im Anschluss 3,22 Millionen Zuschauer des Gesamtpublikums (10,3 Prozent).

Für die werberelevanten Zielgruppe waren dagegen die Programmangebote von RTL2 und Vox attraktiver. Die neueste Episode von „Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie!“ war für 1,20 Millionen Zuschauer (9,8 Prozent) Pflichtprogramm. Vox punktete dagegen mit Krimiserien. „Criminal Intent – Verbrechen im Visier“ schalteten 1,19 Millionen (9,7 Prozent) und „Leverage“ 0,98 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren (11,1 Prozent) ein.

Mit dem Montagabend vollkommen unzufrieden dürfte derweil ProSieben sein, denn das Serienkonzept zündet einfach nicht. „Terra Nova“ lockte gerade einmal 1,15 Millionen Zuschauer der werberelevanten Zielgruppe vor die Fernseher und nahm mit 9,4 Prozent Sehbeteiligung nicht einmal die Zehn-Prozent-Hürde. Auch für die zuvor hochgelobte Serie von Kiefer Sutherland können sich die Zuschauer nicht erwärmen. „Touch“ wollten nur 0,98 Millionen (7,7 Prozent) sehen. Beim Gesamtpublikum schaffen es die ProSieben-Serien nicht einmal in die Top 20.

Bei den Jüngeren konnte letztlich auch noch „Hellboy“ auf Kabel Eins punkten. 0,95 Millionen Zuschauer (7,8 Prozent) entschieden sich zur Primetime für Guillermo del Toros Horror-Inszentierung. Damit schaffte der Privatsender noch knapp den Sprung in die Top 20 der Werberelevanten. [fm]

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