TV-Quoten: „Millionärswahl“ enttäuscht

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Mit der „Millionärswahl“ wollte ProSieben eigentlich den nächsten großen Stern am Castingshow-Himmel aufgehen lassen, doch strahlen konnte der nicht. Das Ergebnis fiel eher ziemlich ernüchternd aus: Selbst in der Zielgruppe war nicht mehr als Mittelmaß drin.

Seit Wochen bereitet ProSieben die deutschen TV-Zuschauer nun schon mit großem Trommelwirbel auf seine neue Show-Hoffnung vor, doch zum Auftakt erwies sich die „Millionärswahl“ mehr als Reinfall denn als großer Knaller. Die erste Bilanz war entsprechend ernüchternd: Nur 1,89 Millionen Zuschauer ab drei Jahre interessierten sich für das neue Casting-Format, die Quote lag bei mageren 6,3 Prozent. In der Zielgruppe lief es zwar besser, aber keineswegs überragend: 1,21 Millionen Werberelevante schalteten die erste Live-Show ein, mit 10,7 Prozent Sehbeteiligung bleibt die „Millionärswahl“ schon zum Auftakt hier nur Mittelmaß – Tendenz sinkend.

Da die neue ProSieben-Show am Donnerstagabend für die Konkurrenz keine wirkliche Bedrohung war, holten sich wieder die üblichen Verdächtigen den Tagessieg. Im jüngeren Publikum heimste „Alarm für Cobra 11“ das Primetime-Krönchen ein. Die RTL-Serie erreichte 1,71 Millionen treue Fans und bescherte dem Kölner Privatsender damit eine Quote von 14,2 Prozent. Insgesamt kam die Autobahnpolizei auf 9,1 Prozent bei 2,96 Millionen Zuschauern. Direkt dahinter platzierte sich mit 1,59 Millionen Interessenten aus der werberelevanten Zielgruppe „Der Lehrer“, der auf 13,4 Prozent Marktanteil kam. Im Publikum ab drei Jahren fand der Pädagoge bei 2,53 Millionen Zuschauern Zuspruch. Die Quote lag bei 8,2 Prozent.
 
Auch der „Bergdoktor“ war nicht aus der Ruhe zu bringen. Mit 6,69 Millionen treuen Fans vor den Bildschirmen war die ZDF-Sendung der klare Favorit des Tages. Der öffentlich-rechtliche Sender durfte sich zur besten Sendezeit über 20,5 Prozent Marktanteil freuen, was wiederum heißt, dass am Donnerstag mehr als jeder Fünfte TV-Zuschauer dem „Bergdoktor“ seine Aufwartung macht. Am Nachmittag schaffte es das Zweite zudem mit der Übertragung vom Biathlon-Weltcup über die 20-Prozent-Hürde. 2,99 Millionen Sportfreunde ab drei Jahren ließen sich die Staffel der Herren nicht entgehen und bescherten dem ZDF eine Quote von 24,0 Prozent.
 
Deutlich weniger Erfolg hatte da die ARD mit dem Kluftingerkrimi „Milchgeld“, der zur Primetime 2,68 Millionen Zuschauer ab drei Jahren anlockte. Die Sehbeteiligung lag bei 8,2 Prozent. „Monitor“ kam im Anschluss mit 3,05 Millionen Interessenten und 10,6 Prozent deutlich besser weg. Grund zum Feiern hatte derweil auch „Tatortreiniger“ Schrotty beim NDR. Zum ersten Mal in der Geschichte des Formats erreichte der Putzteufel mit 1,08 Millionen Zuschauern den siebenstelligen Bereich. [fm]

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29 Kommentare im Forum

  1. AW: TV-Quoten: "Millionärswahl" enttäuscht Richtig so. Und bitte gleich Absetzten oder ins Nachtprogramm verschieben, wie es mit jeder Serie die so schlecht startet, gemacht wird.
  2. AW: TV-Quoten: "Millionärswahl" enttäuscht Sofort absetzen und die nächste erfolglose Casting- Show starten. Und dann wieder absetzen..............................................................!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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