TV-Quoten: „Reality Queens“ auch zum Abschluss katastrophal

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Das Experiment „Reality Queens“ bei ProSieben ist beendet. Dabei zeigten sich die Damen zum Abschluss – wie schon über die ganze Staffel – von ihrer enttäuschenden Seite. Die Quoten waren ziemlich mies – auch für „Inka!“.

Der Aschluss passt zum Rest der Staffel: Eigentlich wollte ProSieben mit den „Reality Queens“ in Afrika einen Sommerhit landen, am Ende wurde es dann allerdings ein waschechter Flopp – und das bis zum Schluss. Am Donnerstagabend stieg nun das große Finale – mit noch weniger Zuschauern aus jemals zuvor. Selbst in der Zielgruppe kam das ProSieben-Format nur noch auf 0,59 Millionen Interessenten, die Quote rutschte auf 6,3 Prozent ab. Insgesamt schafften es die „Reality Queens auf Safari“ nur noch auf äußerst magere 3,5 Prozent Marktanteil bei 0,87 Millionen Zuschauern ab drei Jahren.

Auch die neue ZDF-Talkshow „Inka!“ hat bereits nach wenigen Tagen auf Sendung hart zu kämpfen. Nachdem die Zuschauerzahlen bereits in den letzten Tagen kontinuierlich purzelten, stürzte das Format nach nur drei Tagen noch einmal ab. Nur noch 340 000 Zuschauer wollten die Sendung mit „Bauer sucht Frau“-Moderatorin Inka Bause sehen. Die Sehbeteiligung fiel auf 4,2 Prozent. Sollte „Inka!“ nicht bald eine Wende schaffen, scheint fraglich, wie lang sich das ZDF die Zahlen noch anschaut. 
 
Am Abend hatte das ZDF dann aber wieder bessere Karten: „Bella Dilemma“ holte um 20.15 Uhr 3,41 Millionen Zuschauer (13,0 Prozent) vor die Bildschirme. Das „Politbaomether“ kam mit 3,74 Millionen Interessenten (16,0 Prozent) kurz nach 22.00 Uhr sogar noch etwas höher hinaus. Die zuschauerstärkste Sendung des Tages kam war das „heute-journal“, das auf 15,4 Prozent Marktanteil bei 3,89 Millionen Zuschauern kam, ebenfalls von dem Mainzer Sender.
 
Die ARD setzte dagegen auf die Quizshow „Yogeshwar & Schöneberger“, die im Vergleich mit 3,02 Millionen Zuschauer aber nicht ganz mithalten konnte. Die Quote lag bei 11,5 Prozent. „Kontraste“ kam im Anschluss noch auf ein Publikum von 2,50 Millionen Zuschauern ab drei Jahren (10,1 Prozent).
 
Lief es für die neuen RTL-Serien in den letzten Wochen noch ganz passabel, so musst der neue Dreierpack in dieser Woche einige Federn lassen. Der neue Hoffnungsträger „Doc meets Dorf“ kam mit Folge drei in der Zielgruppe nur noch auf 1,26 Millionen und 13,5 Prozent. Insgesamt rutschte die Landarztserie auf 8,1 Prozent bei 2,06 Millionen ab. Auch im Anschluss zeigte der Trend bergab: „Christine“ konnte am Donnerstagabend 1,28 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme locken, die Quote lag beim jüngeren Publikum bei 12,4 Prozent. Die „Sekretärinnen“ ließen sich um 21.45 Uhr 1,25 Millionen Werberelevante (12,7 Prozent) nicht entgehen.
 
Mit diesem Ergebnis fielen die RTL-Serien in dieser Woche deutlich hinter die Konkurrenz von Sat.1 zurück. „Criminal Minds“ kam zur Primetime auf insgesamt 2,99 Millionen Interessenten und 11,8 Prozent Sehbeteiligung im Gesamtpublikum. In der Zielgruppe lag die US-Serie mit 15,8 Prozent bei 1,47 Millionen ebenfalls vorn – wenn auch mit einem etwas weniger deutlichem Abstand. „Crossing Lines“ kam im Anschluss auf 2,64 Millionen Fans ab drei Jahre (11,8 Prozent). [fm]

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2 Kommentare im Forum

  1. AW: TV-Quoten: "Reality Queens" auch zum Abschluss katastrophal Ist für mich nicht nachvollziehbar,absolute Bildungslücke!
  2. AW: TV-Quoten: "Reality Queens" auch zum Abschluss katastrophal Da passt es ja, dass die absolut schlechteste darstellerische Leistung am Ende gewonnen hat diese "spontanen" Kommentare in die Kamera waren einfach "würfelmäßig".
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