TV-Quoten: Sat.1 punktet mit Cowboys und Indianern

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Während die anderen TV-Sender am Dienstagabend häuptsächlich auf ihre bewährten Serien-Helden setzten, wagte Sat.1 einen Ausflug zu Cowboys und Indianern. Dabei schlug sich der Western „In einem wilden Land“ gar nicht schlecht.

Sat.1 entführte seine Zuschauer am Dienstagabend in den wilden Westen und stemmte sich damit ganz erfolgreich gegen die Übermacht aus Serien, mit denen die Konkurrenz ins Feld zog. Die Eigenproduktion „In einem wilden Land“ erreichte um 20.15 Uhr insgesamt 3,43 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und bescherte dem Privatsender eine Quote von 12,4 Prozent. In der Zielgruppe bewegte sich der Western mit 12,8 Prozent bei 1,36 Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren auf einem ähnlichen Niveau.

Die Nase vorn hatte dann aber doch wieder die ARD. Die Ärzte aus „In aller Freundschaft“ holten mit Abstand die meisten Zuschauer am Dienstagabend vor die Bildschirme. 6,01 Millionen Fans ließen sich die neueste Folge nicht entgehen, die Quote lag bei 19,5 Prozent. Zuvor erreichte „Familie Dr. Kleist“ schon 4,85 Millionen Zuschauer und 15,6 Prozent Sehbeteiligung.
 
Das ZDF konnte dagegen zur besten Sendezeit keinen Stich landen. Als bestes Pferd im Mainzer Stall erwiesen sich „Die Rosenheim-Cops“, die um 19.40 Uhr 4,92 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu begeistern wussten. Die Sehbeteiligung lag bei 17,1 Prozent. Im Vorfeld lockte das Zweite mit der Sondersendung „Tödlicher Taifun – Wer hilft den Opfern?“ 3,65 Millionen Interessenten zu sich. Diese brachten dem öffentlich-rechtlichen Sender einen Marktanteil von 14,0 Prozent ein.
 
Beim jüngeren Publikum entpuppte sich wieder einmal „Bones – Die Knochenjägerin“ von RTL als Favoritin des Tages. 1,83 Millionen treue Fans bescherten dem Format den Tagessieg zur Primetime und eine Sehbeteiligung von 15,9 Prozent. Insgesamt kam die US-Serie auf 11,2 Prozent bei 3,33 Millionen Zuschauern ab drei Jahren. „CSI: Vegas“ platzierte sich mit 3,10 Millionen Interessenten und 9,9 Prozent knapp hinter der Knochenjägerin. „Person of Interest“ erlebte zudem am Dienstagabend einen kleinen Schub, der der bisher eher strauchelnden Serie mit 1,75 Millionen Zuschauern und 12,8 Prozent wieder etwas auf die Beine half. 
 
ProSieben konnte derweil mit „Two and a Half Men“ die meisten Zuschauer für sich begeistern. Die Folge um 20.45 Uhr erreichte 1,47 Millionen Werberelevante und 12,4 Prozent Marktanteil. „2 Broke Girls“ erreichten im Anschluss noch 11,9 Prozent bei 1,43 Millionen Fans zwischen 14 und 49 Jahren vor den TV-Bildschirmen. [fm]

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