TV-Quoten: Serien haben klar die Nase vorn

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Das TV-Angebot am Dienstagabend war zwar gewohnt reichhaltig, doch die meisten Zuschauer entschieden sich zur Primetime für eines der Serien-Angebote. Punkten konnten vor allem die Formate von der ARD und RTL.

Ähnlich wie mit dem „Tatort“ am Sonntag scheint auch am Dienstag nichts über die ARD zu gehen, denn mit den beiden Serienformaten „In aller Freundschaft“ und „Der Dicke“ konnte der öffentlich-rechtliche Sender wieder einmal den Tagessieg holen. Ganze 5,34 Millionen Zuschauer ab drei Jahren verfolgten die neueste Episode von „In aller Freundschaft“ und bescherten dem Sender damit eine Sehbeteiligung von 18,2 Prozent. „Der Dicke“ lockte im Vorfeld bereits 4,95 Millionen Zuschauer aus dem Gesamtpublikum (17,7 Prozent) vor die TV-Bildschirme.

Bei den jüngeren Zuschauern konnte sich RTL an die Spitze der Top 20 setzen. Chefermittler Horacio Caine und sein Team vom „CSI: Miami“ animierte 1,62 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren zum Einschalten, was dem Kölner Privatsender einen Marktanteil von 15,9 Prozent sicherte. „The Glades“ setzte im Anschluss sogar noch einen drauf und holte sich mit 1,79 Millionen und 16,2 Prozent Quotenanteil den Tagessieg im jüngeren Publikum. Insgesamt entschieden sich 3,11 Millionen Zuschauer ab drei Jahren für das Format. Damit war „The Glades“ im Gesamtpublikum die attraktivste Alternative zu „In aller Freundschaft“.

Das ZDF bot dem Publikum dagegen „Kommissar Stolberg“ an und konnte auch 3,02 Millionen Zuschauer (10,7 Prozent) damit für sich begeistern. Sat.1 setzte am Dienstagabend auf die romantische Komödie „Ein Scheusal zum Verlieben“. Für immerhin 2,31 Millionen (8,2 Prozent) war der Spielfilm die erste Wahl.

In der werberelevanten Zielgruppe konnte auch der Privatsender ProSieben mit seinem Serienabend punkten. Die beiden Folgen von „Two And A Half Men“ begeisterten 1,32 Millionen (12,4 Prozent) und 1,25 Millionen (11,2 Prozent). Die attraktivste Folge von „The Big Bang Theory“ konnte 1,17 Millionen Nerdfans (14,8 Prozent) von sich überzeugen.

Schlechter lief es dagegen für Vox und Modedesigner Harald Glööckler. Nachdem die Doku „Glööckler, Glanz und Gloria“ einen passablen Start hinlegen konnte, brach die Quote in der zweiten Woche bereits spürbar ein:  Nur 0,88 Millionen Werberelevante (8,6 Prozent) zeigten an dem Format Interesse. [fm]

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