TV-Quoten: Sommerloch erreicht Tiefpunkt

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Wenn die Menschen an fernen Stränden oder am Baggersee liegen und eine TV-Wiederholung die nächste jagt, sinken die Zuschauerzahlen rapide. Dieses Wochenende ist ein gutes Beispiel dafür gewesen.

Auch der Sonntagskrimi bekommt das Sommerloch zu spüren: Der „Tatort“ im Ersten hat von den Primetime-Sendungen die meisten Zuschauer erreicht – jedoch ohne den gewohnten großen Vorsprung. Die Wiederholung der Stuttgarter Episode „Stau“ mit Richy Müller als Kommissar Thorsten Lannert und Felix Klare als Kommissar Sebastian Bootz kam am Sonntag ab 20.15 Uhr auf 4,45 Millionen (15,5 Prozent). Das ist die Hälfte des üblichen „Tatort“-Publikums, allerdings hat zurzeit fast ganz Deutschland Sommerferien.

Das Zweite kam mit einer Schnulze dem Sonntagskrimi ungewöhnlich nahe: „Katie Fforde: Mein Wunschkind“ mit Ann-Kathrin Kramer wollten 3,76 Millionen (13,1 Prozent) sehen. Auch RTL war an dem Abend recht stark: Der Fantasyfilm „The Great Wall“ erreichte 3,37 Millionen (11,9 Prozent).

Sat.1 hatte das Drama „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ im Programm, dafür entschieden sich 1,82 Millionen (6,8 Prozent). Fast exakt so viele Leute schalteten den ZDFneo-Krimi „Marie Brand und die Schatten der Vergangenheit“ ein – es waren 1,81 Millionen (6,3 Prozent).

Den ProSieben-Trickfilm „Ice Age – Kollision voraus!“ schauten 1,61 Millionen (5,7 Prozent) an. Mit der Vox-Stylingshow „Promi Shopping Queen“ verbrachten 810.000 Zuschauer (3,2 Prozent) den Abend und mit der Kabel-eins-Doku „Mein Revier“ 610.000 (2,2 Prozent). [dpa]

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16 Kommentare im Forum

  1. Ich hab auch "The Great Wall" geschaut, war positiv überrascht von dem Film. Die Storry war zwar etwas "abgehoben" aber mir hat der Film dennoch gefallen. Waren klasse Kampf Szenen.
  2. Warum wohl?! Weil alle Sender ihre Filmangebote auf das nötigste zusammenstreichen und nur noch Wiederholungen senden. Das liegt nicht am Sommer.
  3. Nö! Für den See wars bis jetzt nicht lange genug Warm. Das Wasser hat zum Teil unter 20°C. Biergarten gehe ich nicht und Garten will ich nicht haben. Und wenn die Sonne richtig ballert bleibe ich lieber drin im kühlen.
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