TV-Quoten: „Supertalent“ schwächelt – „Sportschau“ zeigt Muskeln

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Das RTL-„Supertalent“ hat viel von seiner früheren Dominanz eingebüßt. Das zweite Halbfinale der Castingshow konnte sich am Samstagabend nur haarscharf gegen die Konkurrenz durchsetzen und blieb in der Zielgruppe unter der 30-Prozent-Marke. Eine Überraschung im Quotenrennen präsentierte die ARD.

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Die Bundesliga-Berichterstattung im Rahmen der „Sportschau“ erreichte um 18.30 Uhr trotz des Fehlens eines echten Spitzenspiels am Nachmittag eine überragende Quote. Insgesamt 5,39 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren verfolgten die Berichterstattung und bescherten der ARD damit einen Marktanteil von 23,9 Prozent. Da konnte selbst die Show „Verstehen Sie Spaß“ zur Prime-Time mit 4,94 Millionen Zuschauern (16,6 Prozent) nicht mithalten.
 
Moderator Guido Cantz musste sich damit nicht nur Dieter Bohlen und seinen Jury-Kollegen geschlagen geben, die 5,90 Millionen Fans (20,4 Prozent) vor dem Fernseher versammelten. Auch ZDF-Ermittler „Stubbe – Von Fall zu Fall“ übertrumpfte den ARD-Spaßvogel mit der Versteckten Kamera deutlich und erreichte mit 5,83 Millionen Zuschauern und 19,3 Prozent Sehbeteiligung eine beeindruckende Kulisse.

Die übrige Konkurrenz folgt mit deutlichem Abstand: „Santa Clause – Eine noch schönere Bescherung“ versetzte auf Sat.1 lediglich 1,92 Millionen Deutsche (6,4 Prozent) in vorweihnachtliche Stimmung, Christina Ricci als verfluchte Adelige im Fantasy-Streifen „Penelope“ auf Vox erreichte 1,63 Millionen (5,4 Prozent). ProSieben musste sich mit Denzel Washington und dem Hollywood-Blockbuster „Out Of Time – Sein Gegner ist die Zeit“ (1,27/4,2) hinten anstellen. Meistgesehen Sendung des Tages war die 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau, die 6,29 Millionen (23,6 Prozent) einschalteten.
 
In der jüngeren Zielgruppe dominiert hingegen RTL mit einem Dreigespann. Die 14- bis 49-Jährigen schenkten „Supertalent“ (3,22 Millionen/29,0 Prozent) und dem Live-Programm „Kasperpop“ von Puppenspieler Rene Marik am späten Abend um 23.15 Uhr (2,22/26,2) die meiste Aufmerksamkeit. Kurz nach Mitternacht blieben immerhin 1,88 Millionen Fans (30,1 Prozent) am Ball, um zu erfahren, wer es in der Finale von „Das Supertalent“ geschafft hat. Auch im Gesamtpublikum erreichte die Entscheidungsshow mit 24,7 Prozent Sehbeteiligung und 3,02 Millionen noch eine auffallend gute Quote.
 
In der Jahreswertung 2011 liegt der Vorjahressieger und Marktführer RTL weiter vorn: Der Kölner Privatsender rangiert mit 14,1 Prozent vor den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD (12,4) und ZDF (12,1) sowie dem Privatsender Sat.1 (10,2). ProSieben (6,2) und Vox (5,6) folgen mit etwas mehr Abstand. Dahinter liegen Kabel Eins (4,0), RTL2 (3,6) und Super RTL (2,2). In der jüngeren Zielgruppe (14 bis 49 Jahre) führt RTL mit großem Vorsprung (18,6 Prozent) vor ProSieben (11,8), Sat.1 (10,6) und Vox (7,4 Prozent). Die ARD kommt auf 6,6 Prozent, das ZDF erreicht derzeit 6,2 Prozent.
 [ar]

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