TV-Quoten: „Tatort“ aus Münster überrollt die Konkurrenz

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Der neue „Tatort“ aus Münster hat sich mit „Die chinesische Prinzessin“ wie erwartet wieder einmal von seiner besten Seite gezeigt und die Konkurrenz chancenlos hinter sich zurück gelassen. Ein neuer Rekord war aber nicht drin.

Wenn der „Tatort“ läuft, hat es die Konkurrenz ohnehin nicht leicht, doch wenn das Team aus Münster an den Start geht, stehen die Chancen für die anderen TV-Sender noch viel schlechter. Denn Thiel und Boerne zählen zu den aus Quotensicht erfolgreichsten Ermittler-Teams der ganzen Reihe. Das hat sich auch am Sonntagabend wieder bewiesen: 12,44 Millionen Zuschauer ließen sich den neuesten Fall aus Münster nicht entgehen und bescherten der ARD damit eine phantastische Quote von 33,5 Prozent. Auch in der Zielgruppe machte „Die chinesische Prinzessin“ die Konkurrenz kurzerhand platt. 3,95 Millionen Interessenten zwischen 14 und 49 Jahren sorgten für 26,1 Prozent Sehbeteiligung und den klaren Tagessieg.

Von dem guten Vorlauf profitierte auch Talkmaster „Günther Jauch“, der im Anschluss mit seinen Gästen am Sonntagabend über den in die Kritik gerätenen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst diskutierte. 6,18 Millionen Zuschauer ab drei Jahren wollten nicht verpassen, was die Teilnehmer zu dem Thema zu sagen hatten, die Quote lag bei 21,3 Prozent.
 
Beim ZDF war dagegen einmal mehr „Katie Fforde“ am Zug. Dabei lockte „Diagnose Liebe“ um 20.15 Uhr insgesamt 4,97 Millionen Zuschauer ab drei Jahren vor die TV-Bildschirme. Die Sehbeteiligung lag bei 13,4 Prozent. „Sebastian Bergmann – Spuren des Todes“ erreichte im Anschluss dann noch 12,9 Prozent bei 3,12 Millionen Interessenten.
 
Gut lief es aber auch für den Privatsender ProSieben, der mit „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ den vierten Teil der erfolgreichen Piraten-Saga ins Rennen schickte. Für 4,42 Millionen Zuschauer war der Spielfilm am Sonntagabend auch die erste Wahl. Mit einer Quote von 13,3 Prozent erreichten die Piraten den dritten Platz zur Primetime. Beim jüngeren Publikum reihte sich „Pirates of the Caribbean“ dagegen direkt hinterm „Tatort“ ein. 3,48 Millionen Werberelevante vor den TV-Bildschirmen brachten ProSieben eine Quote von 25,6 Prozent in der Zielgruppe.
 
Erst mit deutlichem Abstand folgt die Sat.1-Serie „Navy CIS“, die auf 1,84 Millionen und 12,3 Prozent in der Zielgruppe kam. Insgesamt erreichte das Format 9,5 Prozent bei 3,50 Millionen Zuschauern ab drei Jahren. „Navy CIS: L.A.“ kam im Anschluss auf 2,73 Millionen und 7,8 Prozent.
 
RTL zeigte sich dagegen eher von seiner unspektakulären Seite. Mit „So spielt das Leben“ erreichten die Kölner nur 1,89 Millionen Zuschauer und 5,4 Prozent im Gesamtpublikum. In der Zielgruppe lief es zwar besser, dennoch schaffte es der Film mit 1,39 Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren (9,7 Prozent) nicht in den zweistelligen Bereich. „Schwiegertochter gesucht“ hatte da im Vorabend mehr Erfolg: Das Format lockte 3,56 Millionen Zuschauer (12,2 Prozent), davon 1,70 Millionen aus der werberelevanten Zielgruppe (16,2 Prozent), zu RTL. [fm]

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15 Kommentare im Forum

  1. AW: TV-Quoten: "Tatort" aus Münster überrollt die Konkurrenz Ist ja normal das was sehr gutes geschaut wird also der Tatort aber für einen Münster Tatort fehlte etwas der Humor ! frankkl
  2. AW: TV-Quoten: "Tatort" aus Münster überrollt die Konkurrenz Wenn man die 90min beim Eisessen filmen würde, hätte das auch 12Mio Zuschauer...
  3. AW: TV-Quoten: "Tatort" aus Münster überrollt die Konkurrenz Nein 11999998 Zuschauer das hätten wir nicht angeschaut ! frankkl
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