TV-Quoten: „Tatort“ unterliegt EM-Finale und Wetter-Spezial

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Der „Tatort“ kann sich trotz Sommerpause zwar derzeit keineswegs über mangelnde Zuschauer beklagen, mit dem packenden Finale der Frauen-EM und dem dem Wetter-Spezial zu „Gluthitze und Unwetter“ konnte der ARD-Krimi am Sonntag aber trotzdem nicht Schritt halten.

Der Sommer hatte Deutschland am Wochenende fest in seinem Griff: Auf Temperaturen um die 40 Grad folgten am Abend vielerorts heftige Unwetter. Für die ARD Grund genug, am Sonntagabend einen „Brennpunkt“ zum Wetterchaos zu senden. Der Erfolg gab dem öffentlich-rechtlichen Sender Recht: Ganze 9,54 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ließen sich das Spezial „Gluthitze und Unwetter über Deutschland“ um 20.15 Uhr nicht entgehen und bescherten der ARD mit 32,6 Prozent Sehbeteiligung den Tagessieg. Auch der „Tatort: Schön ist anders“ konnte im Anschluss zufrieden stellen. Der Krimi lockte 7,24 Millionen Fans vor die TV-Bildschirme, die Quote lag bei 24,0 Prozent.

Bereits am Nachmittag konnte die ARD mit einem Quoten-Hit aufwarten, denn um 16.00 Uhr stand die Live-Übertragung des EM-Finales im Frauen-Fußball auf dem Programm. 8,91 Millionen Zuschauer fieberten und jubelten mit der deutschen National-Elf, die sich erneut als Europameister feiern konnte. Die ARD durfte sich dabei über phantastische 45,6 Prozent Marktanteil freuen. Bei den jüngeren Zuschauern holte sich die Frauen-EM sogar den Tagessieg: 2,63 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren sorgten für 36,7 Prozent Sehbeteiligung. Es folgte das Wetter-Spezial mit 21,5 Prozent bei 2,38 Millionen Interessierten.
 
Während die ARD im Gesamtpublikum einen Dreifach-Sieg bejubeln konnte, machte RTL dem öffentlich-rechtlichen Sender in der Zielgruppe einen Strich durch die Rechnung. Denn mit „Stirb langsam: Jetzt erst recht“ ergatterten die Kölner sich den dritten Rang im jüngeren Publikum. 2,17 Millionen ließen sich den Action-Film mit Bruce Willis nicht entgehen und bescherten RTL damit einen Marktanteil von 19 Prozent in der Zielgruppe. Insgesamt kam der Film auf 11,0 Prozent bei 3,17 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Am Nachmittag punkteten die Kölner zudem mit der Formel 1 aus Ungarn. 5,58 Millionen Fans ließen sich das Rennen nicht entgehen. Die Quote lag bei 33,9 Prozent.
 
Damit zog die Konkurrenz von ProSieben ein weiteres Mal den Kürzeren im Spielfilmduell mit den Kölnern. „Alles, was wir geben mussten“ kam am Sonntagabend auf 1,68 Millionen Interessierte aus der Zielgruppe, die Sehbeteiligung lag bei 14,6 Prozent. Im Gesamtpublikum kam der Privatsender dagegen nur auf 7,5 Prozent bei 2,19 Millionen.
 
Das ZDF behauptete sich dagegen mit der Romanverfilmung „Dora Heldt: Tante Inge haut ab“, die für 4,60 Millionen Zuschauer zur Primetime die erste Wahl war. Das Zweite durfte sich über einen Marktanteil von 15,3 Prozent freuen. „Inspector Barnaby“ kam im Anschluss noch auf 3,04 Millionen Zuschauer und 13,7 Prozent. [fm]

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6 Kommentare im Forum

  1. AW: TV-Quoten: "Tatort" unterliegt EM-Finale und Wetter-Spezial Bei dem Tatort "Schön ist anders" handelte es sich ja - leider - auch um eine Wiederholung. Wenngleich es kein schlechter TO ist, trotz Thomalla.
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