TV-Quoten: „The Voice“ legt Senkrechtstart hin

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Im vergangenen Jahr hat sich die neue Castingshow „The Voice of Germany“ als Überraschungserfolg erwiesen. Nun ist das Format mit der zweiten Staffel zurück – und legte zum Auftakt auch direkt einen Senkrechtstart hin.

Als die beiden Sender ProSieben und Sat.1 im vergangenen Jahr eine neue Castingshow ins Programm nahmen, hatte angesichts der zahlreichen Talent-Formate im deutschen Fernsehen wohl kaum jemand mit einem Erfolg gerechnet. Doch „The Voice of Germany“ entwickelte sich überraschend zum Publikumsmagnet. Am Donnerstagabend startete das Format nun in die zweite Staffel und wusste zu überzeugen. 4,69 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ließen sich den Auftakt nicht entgehen, was ProSieben eine Sehbeteiligung von 15,5 Prozent einbrachte. Damit konnte sich der Privatsender die Silbermedaille sichern.

Beim jüngeren Publikum hatte die Casting-Show dagegen ganz klar die Nase vorn. Mit 3,46 Millionen Fans zwischen 14 und 49 Jahren konnte sich „The Voice“ resolut gegen die Konkurrez durchsetzen. ProSieben durfte sich über einen starken Marktanteil von 28,5 Prozent freuen.
 
Die „Transporter“-Serie auf RTL konnte da nur bedingt mithalten: 1,61 Millionen Werberelevante und 13,1 Prozent Sehbeteiligung reichten für den zweiten Platz. Insgesamt schalteten 3,36 Millionen Zuschauer ab drei Jahren (10,7 Prozent) die neue Folge ein. „Alarm für Cobra 11“ fesselte im Anschluss noch 2,89 Millionen (9,4 Prozent).
 
Auch Sat.1 konnte sich mit seinen Serien wieder behaupten. Sahen die erste Episode von „Criminal Minds“ am Donnerstagabend bereits 2,27 Millionen (7,2 Prozent), konnte die Zweite mit 2,60 Millionen und 8,6 Prozent sogar noch etwas zulegen. „Unforgettable“ lockte im Anschluss 2,23 Millionen Zuschauer ab drei Jahren (10,2 Prozent) vor die TV-Bildschirme.
 
Den Tagessieg im Gesamtpublikum holte sich derweil das ZDF, das mit der Komödie „Mutter muss weg“ punkten konnte. 4,83 Millionen Zuschauer ließen sich den Spielfilm nicht entgehen, was dem Zweiten eine Sehbeteiligung von 15,2 Prozent sicherte. Mit 1,30 Millionen aus dem jüngeren Publikum (10,4 Prozent) konnte sich die Komödie zur Primetime sogar bei den Werberelevanten einen Platz auf dem Treppchen sichern. Die ARD setzte dagegen auf „Yogeshwar & Schöneberger – Die verrückte Quizshow“ und konnte damit 4,14 Millionen Zuschauer (13,0 Prozent) von sich überzeugen. [fm]

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4 Kommentare im Forum

  1. AW: TV-Quoten: "The Voice" legt Senkrechtstart hin Auch ie Show am Freitag in SAT1 hatte hohe Einschaltquoten. Davon profitierten auch die nachfolgenden Sendungen. Dieses "Audience-Flow"-Phänomen werde ich nie verstehen: Wieso bleiben die Leute einfach dran und gucken automatisch auch die nachfolgende Sendung? Wenn ich Pastewka gucken will, dann gucke ich Pastewka und mache es nicht davon abhängig, ob ich vorher Voice of Germany gucke (was ich nicht tue)
  2. AW: TV-Quoten: "The Voice" legt Senkrechtstart hin ein Großteil der Zuschauer wählt kaum mehr vorher aus... das Fernsehen gleicht sich da dem Radio an, es wird zum Berieselungsmedium.
  3. AW: TV-Quoten: "The Voice" legt Senkrechtstart hin Es gibt eben viele Sendungen im deutschen Fernsehen, die viele zwar interessant finden, aber nie gezielt einschalten würden, sondern nur beim Zappen hängenbleiben oder eben, wenn vorher eine entsprechende Sendung lief, die geschaut wurde.
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