TV-Quoten: TV-Komödie beliebter als Merkel-Dokudrama

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Das Dokudrama „Stunden der Entscheidung – Angela Merkel und die Flüchtlinge“ war bei den Zuschauern nicht besonders gefragt. Weit vorn liegt das Erste mit der Komödie „Nimm du ihn“, ein eher leichter Stoff.

Die ARD-Komödie „Nimm du ihn“ war beim TV-Publikum am Mittwoch der klare Favorit. Im Schnitt 5,12 Millionen Fernseh-Zuschauer interessierten sich ab 20.15 Uhr für die Geschichte über drei Geschwister, deren Vater nach jahrzehntelanger Abwesenheit plötzlich wieder auftaucht und ihr Leben durcheinander zu bringen droht. Der Marktanteil für das Erste lag bei 18,4 Prozent – fast jeder fünfte Zuschauer um diese Zeit.
 
Das ZDF blieb mit „Stunden der Entscheidung – Angela Merkel und die Flüchtlinge“ weit dahinter: Durchschnittlich nur 1,91 Millionen Zuschauer (6,9 Prozent) verfolgten das Dokudrama über die Ereignisse am 4. September 2015, als Tausende von Flüchtlingen in Budapest beschließen, sich zu Fuß in Richtung Österreich und Deutschland aufzumachen.

Auf RTL interessierten sich ab 20.15 Uhr 2,21 Millionen Zuschauer (8,1 Prozent) für die zweistündige Kuppelsoap „Die Bachelorette“, auf ZDFneo 2,12 Millionen (7,6 Prozent) für die Wiederholung des Krimis „Wilsberg: Gefahr in Verzug“ und auf Sat.1 1,27 Millionen (5,0 Prozent) für die Show „Die Unglaublichsten … Augenblicke“.
 
Die Dokusoap „Die Wollnys – Eine schrecklich große Familie!“ auf RTL II sahen im Schnitt 1,14 Millionen (4,1 Prozent), den Horrorfilm „Es“ von Stephen King auf Kabel eins 1,11 Millionen (4,1 Prozent), die Serie „Grey’s Anatomy“ auf ProSieben 1,10 Millionen (4,0 Prozent) und die US-Detektivserie „Magnum P.I.“ auf Vox 1,00 Million (3,6 Prozent). [dpa]

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11 Kommentare im Forum

  1. Es muss auch endlich mal ein "Gefällt mir nicht" her. Dieses dumme Geschmarre hat nur ein Daumen nach unten verdient.
  2. Überrascht mich nicht wirklich. Ich habe mich vorher schon gefragt, wer sich das öffentlich rechtliche Schönreden von Merkels Flüchtlingspolitik noch als Doku ansehen will.
  3. Neben dem Zuschauer Desinteresse hat die Doku auch so ganz schlechte Kritiken bekommen. Anti-Aufklärung im ZDF: Mythenbildung zur Migrationskrise
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