Über 160 Millionen sahen ESC-Finale

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Die Veranstalter des Eurovision Song Contest (ESC) haben nach dem Grand Prix in Turin eine Quotenauswertung vorgelegt.

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Wie die Europäische Rundfunkunion (EBU) in Genf bekanntgab, sahen insgesamt mindestens 161 Millionen Menschen das ESC-Finale 2022 Mitte Mai am Fernsehschirm. Dabei stützt sich die EBU auf Zahlen aus 34 TV-Märkten. Die 161 Millionen Zuschauer sind weniger als die gemessenen 183 Millionen des ESC in Rotterdam im vergangenen Jahr.

„Allerdings wurde Russland – mit einem großen Zuschauermarkt – in diesem Jahr von der Teilnahme am ESC ausgeschlossen“, erklärte am Mittwoch die vom NDR in Deutschland betriebene Website „eurovision.de“. Außerdem: In der Ukraine, dem Siegerland, wurden keine Quoten gemessen. Ebenfalls keine Zahlen gibt es aus Albanien, Aserbaidschan, Israel, Kroatien, Malta, Montenegro, Nordmazedonien und San Marino.

Russlands Ausschluss kostete ESC Miilionen Zuschauer

Rekordverdächtig war wie immer die Einschaltquote aus Island: 96,4 Prozent aller Fernsehenden verfolgten am Finalabend dort den ESC. In Norwegen waren es 89,1 Prozent, in Schweden 81,4 Prozent und in Finnland 72,1 Prozent. In Deutschland verfolgten die vierstündige Show aus Italien gut 36 Prozent der Fernsehenden (32,7 Prozent im Ersten, 3,8 Prozent beim ARD-Kanal One). Bundesweit sahen durchschnittlich 7,3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer das Finale im linearen TV.

Bei den 14- bis 29-Jährigen habe der Marktanteil sogar 65,8 Prozent (870.000 Zuschauer) betragen. In der Spitze seien insgesamt bis zu 8,79 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer beim Ersten oder One dabei gewesen.

In Italien schalteten im Schnitt 6,6 Millionen ein, in Spanien 6,8 Millionen und im Vereinigten Königreich 8,9 Millionen, womit die Briten diesmal Deutschland mit der höchsten absoluten Zuschauerzahl ablösten. Das Königreich landete diesmal mit seinem Song auf Platz zwei. Sieger in der Nacht zum 15. Mai war die Ukraine mit dem Kalush Orchestra und dem Lied „Stefania“. Das von Russland angegriffene Land gewann mit einer Rekordpunktzahl im Zuschauer-Voting den 66. ESC. Deutschland mit Malik Harris („Rockstars“) landete auf dem letzten Platz im Finale – auf Rang 25 mit lediglich sechs Punkten.

Lesen Sie bei Interesse ebenfalls den DIGITAL FERNSEHEN-Artikel: „Die deutsche Katastrophenbilanz seit Lena“.

Bildquelle:

  • df-eurovisio-song-contest: Eurovision
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