Verwirrung um „neuen“ Pro-Sieben-Vertrag von Stefan Raab

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Für Verwirrung hat am Donnerstag ein Bericht des „Manager Magazins“ über einen neuen Fünfjahres-Vertrag zwischen dem TV-Sender Pro Sieben und Entertainer Stefan Raab gesorgt.

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Die von zahlreichen Mediendiensten als vermeintliche Neuigkeit aufgegriffene Meldung entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als alter Hut. Bereits im Dezember hatten der Privatsender und sein prominentes Aushängeschild die Verlängerung ihrer Zusammenarbeit bis 2015 offiziell bekanntgegeben (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

„Neu“ an dem vorab verbreiteten Bericht des Wirtschaftsmagazins ist lediglich die kolportierte Vertragssumme in Höhe von 185 Millionen Euro. Pro Sieben wollte sich am Donnerstag auf Anfrage nicht zu der genannten Summe äußern. Außerdem wolle man sich auch nicht an öffentlichen Spekulationen beteiligen, welcher Anteil der Summe, die Pro Sieben an Raabs Produktionsfirma Raab-TV fließt, letztlich auf dem Konto des Entertainers lande.

Wie das „Manager Magazin“ weiter berichtete, hat Raab auch an der Entdeckung von Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut kräftig mitverdient. Allein die Einnahmen aus CD-Tantiemen sowie Rechten als Produzent und Songwriter bezifferte das Blatt auf rund 1,5 Millionen Euro.
 
Die Brainpool-Gruppe, zur der neben der Raab TV Produktion GmbH noch andere Produktionsfirmen gehören, machte laut elektronischem Bundesanzeiger 2009 einen Umsatz von 73,1 Millionen Euro und verbuchte einen Gewinn nach Steuern von 8,5 Millionen Euro. Das Unternehmen zeichnet neben Raabs „TV total“ und „Schlag den Raab“ auch für Event-Shows wie die „Wok WM“ oder das „TV total Turmspringen“ und Produktionen wie „Pastewka“, „Ladykracher“ oder „Stromberg“ verantwortlich.
 
Update 13.26 Uhr: Erweiterte Angaben im letzten Absatz ergänzt[ar]

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