Wolf Biermanns Leben soll verfilmt werden

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die Autobiografie „Warte nicht auf bessre Zeiten!“ des Liedermachers und Schriftstellers Wolf Biermann (82) soll verfilmt werden.

Der Produzent Walid Nakschbandi hat sich die Filmrechte für die AVE Publishing GmbH & Co. KG gesichert, wie das Unternehmen am Freitag in Berlin mitteilte, das zur Verlagsgruppe Georg von Hotzbrinck gehört. Filmpremiere soll 2021 sein. Noch steht den Angaben zufolge nicht fest, ob der Film zunächst im Kino oder Fernsehen zu sehen sein wird.

Der 1936 in Hamburg geborene Biermann erzählt in dem 2016 veröffentlichten Bestseller seine Geschichte, angefangen von seiner Kindheit während des Zweiten Weltkriegs als Sohn eines jüdischen Vaters, der in Auschwitz ermordet wird. Mit 16 ging er aus politischer Überzeugung in die DDR, Ende 1965 bekam er dort wegen seiner kritischen Lieder und Gedichte Auftritts- und Publikationsverbot, 1976 wurde er ausgebürgert.

AVE hat unter anderem den TV-Film „Meine Tochter Anne Frank“ produziert, den Kinofilm „Das Tagebuch der Anne Frank“, den ZDF-Mehrteiler „Der große Bellheim“ sowie Dokufiction-Filme wie „Letzte Ausfahrt Gera – Acht Stunden mit Beate Zschäpe“ und „Lehman. Gier frisst Herz“. [dpa]

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4 Kommentare im Forum

  1. Die Linke bezeichnet er als "Drachenbrut." Besser Drachen, also sonstige schnelle Brüter. :whistle: Das Problem vieler in den Linken noch die frühere SED zu sehen, ist leider stark verhaftet.
  2. Immerhin hat Wiglaf Droste den Nachruf auf Wolf Biermann schon vor langer Zeit geschrieben. Schade, nicht frei online verfügbar.
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