ZDF-Chef Frey wünscht sich mehr Risiko bei Polit-Talkshows

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Bild: Destina - Fotolia.com
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ZDF-Chefredakteur Peter Frey wünscht sich von den Machern der Polit-Talkshows im deutschen Fernsehen mehr Risiko.

Sie sollten schwächere Einschaltquoten akzeptieren, wenn das Thema oder unbekannte Protagonisten Sendezeit verdienten, schrieb Frey in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstag). „Sicher, eine gute Quote signalisiert, dass die Sendung beim Publikum angekommen ist. Talk-Macher sollten aber auch auf Risiko spielen.“

Am wichtigsten sei die Vielfalt der Gäste. „Talkshows dürfen nicht zu Sitcoms werden, in denen immer die gleichen Leute oder bestimmte Typen auftauchen.“ Es sei falsch, Redaktionen mit starren Quotenvorgaben oder Erfolgsprämien zu zwingen, keine Experimente zu wagen.
 
Er nahm die Talkshows in Schutz. Hinter der Kritik – immer dieselben Gäste, Unterhaltung statt Information, Personalisierung statt Themenorientierung – stecke die Sehnsucht nach einer „reinen Politik“. Inszenierung, Emotionen und Persönlichkeit spielten aber nicht nur im Fernsehen, sondern auch in der politischen Realität eine Rolle. „Talk bleibt ein Erfolgsformat“, konstatierte er. [dpa]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: ZDF-Chef Frey wünscht sich mehr Risiko bei Polit-Talkshows Ein sehr verwirrtes Interview. Einerseits fordert er mehr Risiko, anderseits nimmt er die Talkshows in Schutz. Das sollte er mal in einer der Talkrunden erklären...
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