ZDF stellt neue Serien für den internationalen Markt vor

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Die Thriller-Formate „Doing Good“ und „Concordia“ beschäftigen sich mit Grauzonen der modernen Gesellschaft. Entwickelt werden sie von „Game of Thrones“-Produzent Frank Doelger – in englischer Sprache.

Wie viel Schlechtes darf man um des Guten willen tun? Kann eine Technologie, die uns schützen soll, uns doch auch Böses tun? Um diese modernen Grauzonen soll es in den neuen Serienprojekten des ZDF gehen. Laut Deadline produziert Frank Doelger („Game of Thrones“,  „Rom“) mit seiner Firma Intaglio Films beide Projekte. Die Serien sollen, ähnlich wie die „Schwarm“-Adaption, auf Englisch gedreht werden, für ein internationales Publikum.

„Doing Good“ kommt aus der Feder von Peter Berry („Gangs of London“) und spielt unter anderem in New York und Berlin. Die Serie handelt von der fiktiven Menschenrechtsorganisation Cyrus, die heimlich von westlichen Regierungsbeamten unterlaufen wird. Diese nutzen die Organisation, um sich Zugang zu feindlich gesinnten Regionen zu verschaffen. Immer wieder geht es um die Frage, welche moralischen Kompromisse Menschen eingehen, um in einer „schlechten Welt“ Gutes zu tun.

„Concordia“ wird von Mike Walden („The Frankenstein Chronicles“) entwickelt. In dieser Welt beobachten Millionen Kameras jeden Schritt der Bürger und ein KI-System kann so Verbrechen verhindern, bevor sie überhaupt geschehen. „Minority Report“ lässt grüßen. In Concordia gibt es keine Waffen und keine Morde – bis eine Leiche am Stadtrand gefunden wird. Was zunächst nach einem Verbrechen aus Leidenschaft aussieht entpuppt sich bald als Teil eines ruchlosen Plans.

[Georgia Dreßler]

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