„ZDFzoom“ über „E-Scooter und die mobile Zukunft“

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Seit einigen Wochen sind in vielen deutschen Städten elektronische Roller verfügbar. Aber die Reaktionen darauf sind sehr gespalten. Am Mittwoch nimmt „ZDFzoom“ in „Gefährlicher Roller-Rausch“ die E-Scooter in den Blick.

Die Roller sollen ein Baustein der Verkehrswende werden. Mit bis zu 20 Stundenkilometern kann man sich durch die Stadt bewegen. Aber neben dem Fahrspaß haben viele Menschen Bedenken.

Dabei geht es den Menschen um Fragen der Sicherheit, der Parkmöglichkeiten und der Umweltbilanz. So sind Prellungen, Brüche und Kopfverletzungen die häufigsten Verletzungen bei einem Rollerunfall und meist standen die Fahrer unter Alkoholeinfluss.

Unfallchirurgin Anika Wichmann schildert im Interview mit „ZDFzoom“ typische Unfallszenarien. Aber das Rollerfahren ist auch ohne Alkoholeinfluss gefährlich. Verkehrsexperte Guido Mihatsch und „ZDFzoom“-Autorin Julia Fiedler finden heraus, dass sich das Bremsverhalten der Scooter je nach Anbieter extrem unterscheidet und vom Fahrer vorab schwer einzuschätzen ist.

Und trotz der Pflicht des Fahrers, das Abbiegen anzuzeigen, verfügen die Roller über keine Blinker. Die Scooter werden aber auch im Stillstand zum Ärgernis. Etwa dann etwa, wenn die Fahrgeräte Gehwege blockieren sowie umgestürzt kreuz und quer herumliegen.

Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, kritisiert im „ZDFzoom“-Interview, „dass es überhaupt keine Regularien dafür gibt.“ Die Sendung will herausfinden, ob andere Städte einen besseren Umgang gefunden haben.

„ZDFzoom“ mit „Gefährlicher Roller-Rausch“ läuft am Mittwoch (21. August) um 22.45 Uhr im ZDF. [jrk]

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77 Kommentare im Forum

  1. Hoffentlich stellen sie heraus, daß vor allem die Umweltbilanz absolut verherend ist. CO2 Produktion die es vor der Rollerära nicht gab gibt es seitdem jede Menge. Die vielen Autos die die vielen Dinger einsammeln müssen fuhren vorher nicht, der Ladestrom der jetzt benötigt wird wurde vorher nicht benötigt. die vielen Krankenwagenfahrten waren vorher nicht nötig usw, usw. Unsere Politiker gehören auf die Schulbank.
  2. Auch hier muss man wieder feststellen, der Mensch wird immer fauler (und dicker, ungesunder, kranker...). Vielleicht gibt es demnächst auch noch TV-Sessel, die an den Abfuss angeschlossen werden. Da braucht man sich nicht mehr so viel bewegen bei der Bestellung seines Mittagessens. Ich lach mich immer schlapp, wenn die Typen aus einem benachbarten Fitnessstudios kommen und dann mit der Rolltreppe oder dem Aufzug in die U-Bahn Station fahren.
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