Zweiklassengesellschaft bei Premiere

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Bild: Destina - Fotolia.com
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In unserem Nachbarland Österreich werden Abonnenten des Pay-TV-Senders Premiere teilweise stärker zur Kasse gebeten als bei uns.

Ein Blick auf die neuen, ab August geltenden Preise verrät es: Premiere misst mit zweierlei Maß. Müssen deutsche Zuschauer beispielsweise für ein Premiere-Start-Abo einen Fünfer hinlegen, will der Bezahlsender für den Schnupperkanal von Österreichern fast das Doppelte: 9,90 Euro. Das liegt vor allem an dem höherwertigen Inhalten in Premiere Austria. Hier laufen viele exklusive österreichische Sport-Übertragungen, ab 23 Uhr gibt es täglich Pornos. In Deutschland wäre dieser Kanal nicht genehmigungsfähig.
 
Auch für Premiere Sport und Premiere Thema (ehemals Premiere Plus) langt Georg Koflers Sender bei unseren Nachbarn zu: 24,90 Euro und damit 2 Euro mehr als wir Deutsche müssen diese blechen. Dafür ist jedoch auch hier das „bessere“ Premiere Austria enthalten. Dieser 2-Euro-Unterschied bleibt damit auch bei Kombi-Angeboten wie z.B. Premiere Sport und Thema bestehen. Da muten die 15 Cent, die der österreichische Premiere-Abonnent für das 14-tägliche Programmheft TV Digital mehr als sein deutscher Nachbar ausgegeben muss (1,60 Euro vs. 1,45 Euro), fast mager an. [mg]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

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