Constantin Film gibt Indie-Filmern Chance – Neues Label

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Angesichts von Überraschungshits wie „Paranormal Activity“, welche für wenig Geld gedreht wurden, sich aber zu umsatzstarken Kinohits entwickelten, will nun auch Constantin Film Independent-Filmern größere Chancen geben. Dafür hat der Verleiher das neue Label Alpenrot gegründet.

Für wenig Geld gedrehte Streifen, welche sich zu Kinohits entwickeln, sind bei den Filmstudios besonders gern gesehen, nicht nur in den USA. In Deutschland will Constantin Film nun mit dem neu gegründeten Label Alpenrot unabhängigen Filmschaffenden den Weg auf die große Leinwand erleichtern und damit den Filmnachwuchs fördern. Dafür sind unabhängige Produktionsunternehmen aufgerufen, Drehbücher und Budgetpläne neuer Projekte einzureichen. Eine Voraussetzung stellt der Verleiher dabei – die Produktion darf nicht mehr als 1 Million Euro kosten. Dafür übernimmt Constantin den Vertrieb und Verleih. Pro Jahr sollen es ein bis zwei Filme auf die große Leinwand schaffen.

Als Vorbild für das Projekt stand einmal mehr die US-Filmwirtschaft Pate, welche vielversprechende Low-Budget-Produktionen genau im Auge behält und unterstützt. Kein Wunder, spielte der Gruselstreifen „Blairwitch Project“ zur Jahrtausendwende bei einem Budget von rund 60 000 Dollar (ca. 48 000 Euro) weltweit rund 249 Millionen Dollar ein. Ähnliches gilt für den in diesem Jahr in die vierte Runde gehenden „Paranormal Activity“, der lediglich 15 000 Dollar kostete aber rund 193 Millionen Dollar in die Kinokassen spülte. [rh]

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  • Inhalte_Kino_Artikelbild: © Romolo Tavani - Fotolia.com

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