[Das dicke Ding der Woche] Rihanna zieht auf Acker blank

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Abseits von Digital-TV und Technik stolpern die Redakteure von DIGITALFERNSEHEN.de immer wieder über Meldungen, die einfach zu schade zum Wegschmeißen sind. Heute geht es um halbnackte Popstars, 5-jährige Polizeianwärter, singende Mülleimer und Politprotest mit Blumen.

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Gläubiger Bauer schickt halbnackte Rihanna weg
 
Der Auftritt war vergleichsweise züchtig: In einer Jeans und mit rot-gemustertem Bikini-Oberteil hat sich Popsängerin Rihanna (23) auf einem Gersten-Feld in Nordirland für ihr neues Video filmen lassen. Dem Bauern, dem das Feld gehört, war das jedoch zu freizügig. Der gläubige Christ Alan Graham (61) schickte den Popstar nach Hause. „Ihr Verhalten war unpassend“, sagte der vierfache Vater später. Rihanna habe für die Reaktion Verständnis gezeigt. „Wir haben uns die Hand geschüttelt und sind im Guten auseinandergegangen“.
 
Zuvor hatte Graham noch dabei geholfen, mit seinem Traktor steckengebliebene Filmausrüstung aus dem schlammigen Feld zu ziehen. Der Bauer bekannte: „Ich habe von Rihanna noch nie etwas gehört, bis jemand anrief und darum bat, mein Land nutzen zu dürfen“. Rihanna, die aus Barbados stammt, tritt in den kommenden Tagen dreimal in Belfast auf. Davor sollten noch vor ländlicher Kulisse Aufnahmen für ihr neues Video fertig werden.
 
 
Schülerin schlägt Minister mit Blumenstrauß 
 
Sag’s mit Blumen: Aus Frust über eine verbotene Demonstration hat eine Schülerin dem ukrainischen Bildungsminister Dmitri Tabatschnik einen Strauß Blumen um die Ohren gehauen. Die 17-Jährige sei nach der Vernehmung auf dem Polizeirevier vorerst entlassen worden, berichteten Lokalmedien. Tabatschnik nahm den Zwischenfall während einer Konferenz über Bildungspolitik in Kiew allerdings locker: „Das waren absolut schöne Blumen“, wurde er zitiert.
 
 
Singende und sprechende Mülleimer für London
 
Wer in Londons Innenstadt seinen Abfall wegwirft, der könnte in den kommenden Monaten etwas zu hören bekommen. Sprechende und singende Mülleimer sollen Touristen und Bewohner in einem neuen Projekt dazu anregen, ihren Müll in die Eimer zu werfen, statt einfach fallenzulassen. Mitte Oktober würden 25 der Tonnen in London sowie einige in Liverpool aufgestellt, hieß es. Sie bleiben zwei Monate stehen und kommen bei den Olympischen Spielen im kommenden Sommer erneut zum Einsatz. Falls das Projekt Erfolg hat,könnten sie dauerhaft bleiben.
 
Klingen sollen aus den Tonnen Sprüche wie „Ja! Mach das nochmal!“ oder aber Lieder wie „I’m Singing in the Bin“ („Ich singe im Mülleimer“) oder „Rubbish Keeps Falling on my Head“ („Müll fällt weiter auf meinen Kopf“). Dazu leihen Prominente wie die Schauspielerin Amanda Holden und der frühere Kricketspieler Phil Tufnell ihre Stimmen. Einige der Eimer sollen auch Lokalkolorit bekommen – in Liverpool etwa soll es einen „Beatles Bin“ mit Hits der Band geben. Organisiert wird das Ganze von der Umweltschutzorganisation „Keep Britain Tidy“ und der Musikgruppe „Sing London“.

Parlamentarier-Gattin stiehlt Katze der Nebenbuhlerin 
 
Die Frau eines britischen Parlamentsabgeordneten hat sich auf ihre Weise bei der Gespielin ihres Mannes gerächt: Die gehörnte Parlamentarier-Gattin Christine Hemming drang in die Wohnung der Nebenbuhlerin ein und stahl deren kleines Kätzchen. Die Bilder einer Überwachungskamera überführten die 53-jährige Frau des Liberaldemokraten John Hemming. Sie muss sich wegen Diebstahls seit Dienstag vor einem Gericht in Birmingham verantworten.
 
 
Fünfjähriger Polizeibewerber bekommt Post vom Minister
 
Die Bewerbung eines Fünfjährigen für den Polizeidienst hat auch Nordrhein-Westfalens Innenminister gerührt. Ralf Jäger (SPD) – in der Landesregierung zuständig für die Polizeibeamten – schickte dem kleinen Niklas aus dem westfälischen Bocholt einen Brief: „Die Polizei braucht viel guten Nachwuchs wie dich“, schrieb Jäger. „Aus deiner Bewerbung ist leicht zu erkennen, dass du dich schon mit dem Polizeiberuf beschäftigt hast“, lobte er.
 
Zwar kann Kindergartenkind Niklas wohl erst in frühestens 13 Jahren in den Polizeidienst eintreten. Aber weil seine Bewerbung so toll war, darf der Knirps schon nächstes Jahr als Ehrengast zu einer Feier von 1400 Ausbildungsanfängern.
 
 
Problem-Nashorn aus Münster zieht nach Schottland 
 
Nashornkuh Emmi aus Münster bekommt ein neues Zuhause: Das Problemtier aus dem Allwetterzoo, das drei seiner vier Kälber nach der Geburt getötet hatte, zieht Anfang kommender Woche nach Schottland um. Im Austausch für die Nashornkuh soll die schottische Dickhäuter-Dame Jane nach Münster kommen, wie der Zoo erläuterte. 
 
Die 20 Jahre alte Emmi hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Nur eines ihrer vier Kälber hatte nach der Geburt überlebt – Ebun wurde von Pflegern mit der Flasche großgezogen. Das letzte Kalb der Nashornkuh war im April dieses Jahres gestorben, sie hatte es kurz nach der Geburt erdrückt. Danach hatte sich der Zoo entschieden, die Zucht mit dem Tier nicht fortzusetzen. Nun will ein Safaripark in Schottland sein Glück mit Emmi versuchen.
 
 
„Das dicke Ding der Woche“ konfrontiert Sie immer am Mittwoch mit den kuriosesten Fundstücken aus den weltweiten Nachrichtenkanälen. Die Redaktion von DIGITALFERNSEHEN.de findet: Diese Meldungen sind einfach zu aberwitzig, um Sie Ihnen vorzuenthalten. Hier geht’s zu den Fundstücken der Vorwoche.[ar/dpa]

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22 Kommentare im Forum

  1. AW: [Das dicke Ding der Woche] Rihanna zieht auf Acker blank Rihanna mit als "dickes Ding" zu bezeichnen ist dreist.
  2. AW: [Das dicke Ding der Woche] Rihanna zieht auf Acker blank Vielleicht meinten die damit ihre beiden "ähm" Argumente.
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