Guy Ritchie nimmt es mit der „Schatzinsel“ auf

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Dass ihm klassische Stoffe liegen, hat der britische Filmemacher Guy Ritchie zuletzt eindrucksvoll mit seiner „Sherlock Holmes“-Inszenierung bewiesen. Nun wagt sich der Regisseur auf „Die Schatzinsel“ und bringt das Piratenabenteuer zurück auf die Kinoleinwände.

Sie gehört zu den absoluten Klassikern unter den Piratengeschichten: „Die Schatzinsel“. Bereits mehrfach verfilmt, plant das US-amerikanische Filmstudio Warner Bros. nun, den Helden aus Robert Louis Stevensons Geschichte für ihre Rückkehr auf die Kinoleinwände einen neuen Anstrich zu verpassen. Dafür engagierte das Unternehmen den britischen Regisseur Guy Ritchie, der zuletzt mit der Inszenierung seiner beiden „Sherlock Holmes“-Filme glänzte. Das berichtete der Film-Nachrichtenblog „Deadline.com“ am Freitag.

Ritchie wird aber nicht nur die Regie übernehmen, sondern das „Schatzinsel“-Projekt auch gemeinsam mit Lionel Wigram  und Kevin McCormick produzieren. Mit Wigram arbeitete Ritchie bereits erfolgreich an „Sherlock Holmes“, McCormick wirkte unter anderem an dem Tanzfilm-Klassiker „Saturday Night Fever“ mit. Das Drehbuch wird Alex Harakis schreiben.

Stevensons „Die Schatzinsel“ erzählt die Geschichte des jungen Jim Hawkins, der von dem berüchtigten Piraten Flint kurz vor dessen Tod eine Schatzkarte vermacht bekommt. In Erwartung unermesslicher Reichtümer ,sticht Jim mit einer Expedition in See, um den Schatz zu finden. Die zunächst friedlich beginnende Reise wird jedoch schnell turbulent, denn einige von Flints ehemaligen Männern, die sich um den Schatz betrogen fühlen, haben sich unter die Crew gemischt und planen die Meuterei. Allen vorran: Long John Silver, der einbeinige Schiffskoch.

Die Idee zu einer Neuinszenierung stammt von Lionel Wigram, der bereits seit mehreren Jahren an einer moderneren Interpretation arbeitet. Über die Besetzung ist bisher nichts bekannt. Auch die Frage, wie sich Ritchies Schatzinsel von den bereits zahlreichen Verfilmungen unterscheiden soll, bleibt vorerst ungeklärt. [fm]

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