„Hangover 2“-Klage: Warner soll Drehbuch gestohlen haben

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Michael Alan Rubin hat Warner Bros. verklagt, weil das Studio mit „Hangover 2“ ohne Genehmigung die Geschichte seiner eigenen Hochzeit verfilmt haben soll.

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Der Klageschrift zufolge habe Rubin vor vier Jahren in Japan eine Frau namens Tamayo geheiratet, teilte der Branchendienst „Hollywood Reporter“ am Montagabend (Ortszeit) mit. Die beiden seien  nach Thailand und anschließend nach Indien gereist, um dort ihre Flitterwochen zu verbringen, hieß es. Dabei sei es zum Streit zwischen den Eheleuten gekommen: Weil Michael Alan Rubin über die Höhe seines Vermögens gelogen habe, soll sich Tamayo in Indien von ihm getrennt haben.

Rubin sei daraufhin von von einem Bollywood-Produzenten entdeckt worden, hieß es in der Klageschrift weiter. Er sei als Schauspieler für zahlreiche Filme engagiert worden und habe schließlich die Geschichte seiner glücklosen Ehe in einem eigenen Drehbuch niedergeschrieben, so der Bericht. Das Skript mit dem Titel „Mickey and Kirin“ habe er an zahlreiche Studios geschickt.

Erst in den vergangen Monaten habe Rubin von der Erfolgskomödie „Hangover 2“ gehört, in der Schauspieler Ed Helm alias Stu seine thailändische Verlobte in ihrem Heimatland heiratet, und dabei in Bangkok zahlreiche Abenteuer erlebt. Weil Warner von seinem Drehbuch abgekupfert haben soll, hat Rubin nun Klage gegen das Studio wegen Urheberrechtsverletzung eingereicht. Der Kläger wird sich dem Bericht zufolge selbst vor Gericht vertreten.

Warner Bros. hatte in den vergangenen Monaten bereits mit einer Klage zu kämpfen. Der US-amerikanische Tattoospezialist Victor Whitmill war im März vor Gericht gezogen, weil die „Hangover 2“-Macher in ihrem Film eine Gesichtstätowierung ähnlich der von Mike Tyson nutzten, auf die der Künstler ein Urheberrecht besitzt (DF berichtete). Warner hatte sich im Juni außergerichtlich mit dem Tätowierer geeinigt.

„Hangover 2“ von Regisseur Todd Williams kam am 2. Juni in die Kinos und spielte weltweit 581 Millionen Dollar ( 422 Millionen Euro) ein. Ähnlich wie in dem ersten Teil der Komödie durchlebt eine Gruppe junger Männer während des Junggesellenabschieds zahlreiche halsbrecherische Abenteuer. [dm]

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