„Hobbit“-Premiere: Keiner will zu viel verraten

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Der „Hobbit“-Film feierte am Mittwoch Weltpremiere, aber noch weiß niemand, wie gut er ist – denn Warner hat die Zuschauer zu Verschwiegenheit verpflichtet. Ein Filmkritiker hat die Katze dann aber doch aus dem Sack gelassen. Ein kleines bisschen zumindest.

Wie ist der „Hobbit“-Film? Das fragen sich die Fans in aller Welt nach der Weltpremiere in Neuseeland gespannt. Doch die paar hundert Menschen, die „Der Hobbit – eine unerwartete Reise“ bei der Gala am Mittwoch und einer vorherigen Pressevorführung sehen durften, bekamen vom Studio Warner Brothers einen Maulkorb verpasst. Niemand darf reden, bis nicht auch die US-Kritiker den Streifen gesehen haben. Was am Donnerstag durchsickerte, war deshalb erwartungsgemäß diffus: Die Spezialeffekte seien toll, die Handlung fesselnd und die Szenerie wunderschön, meinten Besucher.
 
Warner Brothers habe eine Sperrfrist über alle Filmbesprechungen verhängt, berichtete der „New Zealand Herald“. Russell Baillie, der Filmkritiker der Zeitung, verriet wenigstens ein bisschen was: der Film ist nach seinen Angaben mehr als zweieinhalb Stunden lang. Er schlägt am Anfang die Brücke zur „Herr der Ringe“-Trilogie, mit einem älteren Hobbit Bilbo Beutlin, der seinem Neffen über frühere Abenteuer berichtet. Die Hobbit-Geschichte spielt weit vor der großen Suche nach den Ringen der Macht. J.R.R. Tolkien hat sie auch fast 20 Jahre vor „Herr der Ringe“ geschrieben.

Es gibt nach Baillies Angaben rund ein Dutzend Schlachtszenen und mindestens zehn, bei denen das Publikum in lautes Lachen ausbricht. Alle zehn Minuten werde die neuseeländische Landschaft im Weitwinkel gezeigt, schreibt er. Der Film ende bei Kapitel 6 des Buches. Das ganze Buch wird in drei Teilen verfilmt: die weiteren kommen 2013 und 2014 heraus. Der erste Film läuft am 13. Dezember in Deutschland an.
 
„Vor allem die Schlachtszenen sind irre“, sagte Paul Bingham, einer der rund 2000 glücklichen Gäste der Weltpremiere, dem Nachrichtenportal stuff.co.nz. „Es ist schade, wenn der Film zu Ende ist, man will noch mehr davon.“ Regisseur Sir Peter Jackson hat den Film in 3D und mit 48 statt wie üblich 24 Bildern in der Sekunde gedreht. Das macht nach seinen Angaben das Bild schärfer und die Darstellung flüssiger. „Man kommt sich im ersten Moment wie ein Voyeur vor, so, als sei das in dieser Klarheit nicht für unsere Augen bestimmt“, meinte der Sänger der Popgruppe Shihad, Jon Toogood. „Aber es ist umwerfend.“[dpa/hjv]

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3 Kommentare im Forum

  1. AW: "Hobbit"-Premiere: Keiner will zu viel verraten .... ich freue mich auf die 48 FPS-Technik. Schaue Zuhause fast nur 60 FPS (CoD) und das ist super ;-). Das die Zuschauer einen Kleinkredit für die Kinokarten benötigen ist nicht so toll. Auch hat mein CinemaXX in Mülheim oft schlecht eingestellte Projektoren. .... das ist für die Betreiber aber kein Thema ;-).
  2. AW: "Hobbit"-Premiere: Keiner will zu viel verraten Die FPS Technik macht die Karten auch teurer, genauso wie Überlänge und 3D. Macht wohl mindestens 50 Cent extra aus für FPS, wie ich gehört habe. ... weil Kinofilme bei mir immer wie doof ruckeln!
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