Kinos setzen heute bundesweites Zeichen

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Kino, Kinosaal, Leinwand; © Mammut Vision - stock.adobe.com
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Vor Beginn der morgen startenden Berlinale wollen zahlreiche Kinos in Deutschland für eine Perspektive werben.

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Mehr als 300 Kinos sollen am Sonntagabend beleuchtet werden. „Nach vier Monaten wartet der Kinomarkt auf eine transparente, evidenzbasierte und verlässliche Wiedereröffnungsperspektive“, teilte Christian Bräuer vom Branchenverband AG Kino – Gilde in Berlin am Mittwoch mit.

Gerade in einer Krise wie jetzt könnten die Kinosäle der Republik risikoarme Orte der Begegnung und der Alltagskultur sein. Dabei ginge es um mehr, als Filmkonsum, der am Bildschirm in den eigenen vier Wänden zur reinen Berieselung verkommt. Kinos seien Orte der Teilhabe, Unterhaltung, und Inspiration. „Die Filmtheater wollen ihren Beitrag zur Bewältigung der Pandemie leisten”, so Bräuer weiter.

Die Kinos sind wegen der Pandemie bundesweit geschlossen, auch viele andere Einrichtungen in Deutschland bleiben noch vorerst zu. Die Berlinale findet zunächst online statt – die Filmfestspiele in Berlin verlaufen diesmal geteilt: Am Montag (1. März) beginnt ein digitaler Branchentreff, im Juni ist ein öffentliches Festival geplant.

Unterstützt wird die Aktion von #zurückinskino, einer Initiative von Kinobetreibern zur Sammlung und Adaption kreativer, digitaler und analoger Marketingideen von Kinos für Kinos. Auf einer zur Verfügung gestellten Landing-Page unter www.zurueckinskino.de gibt es Werkzeuge für Social Media und Beispiele für die Umsetzung der Beleuchtungsaktion vor Ort.(DPA/BEY)

Bildquelle:

  • Kino2: © Mammut Vision - stock.adobe.com
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59 Kommentare im Forum

  1. Richtig,um die Theater mache ich mir da größere Sorgen denn da hängen weit aus mehr Jobs dran. Wer da erstmal weg ist kommt niemals wieder und Nachrücken wird dann auch niemand mehr. (und ich meine da nicht die Darsteller sondern die ganzen Leute die zb. die Kulissen bauen usw.
  2. Da magst Du ja auch recht haben. Die Frage ist ob sich die dort gearbeitet hatten ersetzen lassen. In einem Kino sehe ich da kein Problem, aber in einem Theater brauchst Du Jahrelange Erfahrungen und so weit ich weis gibt es diese Jobs als Beruf zum Teil gar nicht mehr. Und wenn dann die Theater zu machen wird das unweigerlich auch Auswirkungen auf die Schauspieler und damit auf die Filmindustrie haben. Die besten Schauspieler spielten auch Jahrelang an Theatern. Corona in Schwerin: Alles nur Theater? | svz.de Ist leider hinter einer Bezahlschranke, aber das Plakat sagt einiges aus.
  3. Alte Jobs sterben, neue Branchen entstehen. Die Kutschenfahrer gingen, die Taxis kamen. So ein Zyklus ist normal und den wirds immerwieder geben.
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