Kinostarts: „Bastille Day“ und Model-Drama mit Elle Fanning

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Action, Drama und tiefschwarzer Humor – das sind die Kinostarts der Woche. Während „Bastille Day“ Idris Elba in ein erschreckend realistisches Actionspektakel in Paris schickt, kämpft sich Elle Fanning in „The Neon Demon“ durch die Model-Welt. Bei „Kill Billy“ und „The Lobster“ bleibt einem das Lachen öfter im Halse stecken.

„Bastille Day“: Thriller über Anschlag in Paris
 
Es ist ein Horrorszenario mit beklemmend aktuellem Bezug: In dem Film „Bastille Day“ geht eine Bombe im Herzen von Paris hoch. CIA-Agent Sean Briar (Idris Elba) setzt alles daran, die Stadt vor weiteren Anschlägen zu schützen. Hilfe holt er sich beim genialen Trickbetrüger Michael Mason (Richard Madden), der als letzter mit der Tasche gesehen wurde, in der die Bombe versteckt war. Der rücksichtslose Briar und der clevere Mason ergeben ein gutes Team: Sie entdecken, dass nicht Terroristen Frankreich bedrohen, sondern eine ganz andere Verschwörung. Und die hat ein ungewöhnliches Ziel. „Bastille Day“ ist ein ebenso actionreicher und humorvoller Thriller, in dem es nur auf den ersten Blick um Terror in Paris geht.
 
Lesen Sie hier unsere Kritik zu „Bastille Day“!
 

(Bastille Day, USA, Frankreich 2015, 92 Min., FSK ab 16, von James Watkins, mit Idris Elba, Richard Madden, Charlotte Le Bon, http://www.studiocanal.de/kino/bastille_day)
 
 
„The Neon Demon“: Elle Fanning als junges Model
 
Die junge Jesse ist gerade vom Land nach Los Angeles gekommen und versucht ihr Glück als Model. Tatsächlich sticht das bildschöne Mädchen aus der Schar der Mitbewerberinnen hervor und ergattert schnell begehrte Jobs und Aufträge – bringt damit aber ihre Konkurrentinnen immer mehr gegen sich auf. Der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn hat die Hauptrolle in „The Neon Demon“ mit der jungen Elle Fanning besetzt. Beim Dreh war die US-Amerikanerin gerade einmal 16 Jahre alt.
 

(The Neon Demon, USA, Frankreich, Dänemark 2016, 117 Min., FSK ab 16, von Nicolas Winding Refn, mit Elle Fanning, Karl Glusman, Keanu Reeves, http://www.kochmedia-film.de/kino/details/view/film/the_neon_demon_cinema/)

 
„Kill Billy“: Fiktive Entführung des Ikea-Gründers
 
Es gibt Pläne, die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Dazu gehört auch der des einstigen Möbelhändlers Harold, den Ikea-Gründer Ingvar Kamprad zu entführen. Aus Rache, weil die neue Filiale des Möbelriesen in Norwegen seinen Familienbetrieb ruiniert hat. Doch leider ist Harold – die Hauptfigur der fiktiven Tragikomödie „Kill Billy“ – der unfähigste Kidnapper aller Zeiten. Mit tiefschwarzem Humor erzählt der norwegische Regisseur Gunnar Vikene die Geschichte eines Mannes, der gegen Windmühlen kämpft – und dabei in die absurdesten Situationen gerät.
 

(Kill Billy, Norwegen, Schweden 2014, 88 Min., FSK ab 6, von Gunnar Vikene, mit Bjørn Sundquist, Björn Granath, Fanny Ketter, http://www.KillBilly-derfilm.de)
 
„The Lobster“: Satire mit Colin Farrell und Rachel Weisz
 
Es ist ein bedrückender Blick in die Zukunft: In „The Lobster“ dürfen die Menschen nur noch als Paar zusammenleben. Wer Single ist, kommt in eine Anstalt, wo man nur noch wenige Woche hat, um sich einen Partner zu suchen. Wer das nicht schafft, muss sein Leben als Mensch beenden. Der griechische Regisseur Yorgos Lanthimos, der mit Dramen wie „Alpen“ und „Dogtooth“ bereits Erfolge feierte, drehte nun zum ersten Mal auf Englisch. „The Lobster“ ist dabei eine eigenwillige, düstere Satire und mit Colin Farrell und Rachel Weisz prominent besetzt.
 

(The Lobster, Irland/Großbritannien/Griechenland/Frankreich/Niederlande 2015, 118 Min., FSK ab 16, von Yorgos Lanthimos, mit Colin Farrell, Rachel Weisz, Jessica Barden, https://www.yorck.de/filme/the-lobster)Alle KINOSTARTS DER WOCHE im Überblick
[dpa/buhl]

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