Kinostarts: Bond kehrt in „Spectre“ zurück und Doku über Mielke

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Die Rückkehr von Daniel Craig als James Bond in „Spectre“ überstrahlt die anderen Starts der Woche. Dabei porträtiert „Erich Mielke – Meister der Angst“ gekonnt den gefürchteten Stasi-Chef und „Die Schüler der Madame Anne“ erzählt die wahre Geschichte einer französischen Problemklasse.

Craig ist wieder Bond, James Bond: 007 kämpft gegen „Spectre“
 
In seinem vierten Auftritt als James Bond kämpft Daniel Craig nicht im Geheimdienst Ihrer Majestät, sondern weitgehend auf eigene Faust: Eine Videobotschaft und ein Ring bringen ihn auf die Spur einer Terrororganisation namens Spectre. Mit deren Boss Franz Oberhauser verbindet Agent 007 mehr, als er gedacht hätte. Nebenbei muss er die schöne Psychologin Madeleine Swann beschützen. In London hat Bonds Chef M eigene Probleme. Sein Konkurrent C will die Doppelnull-Abteilung (mit der Lizenz zum Töten) durch universelle Überwachung ersetzen – und führt noch ganz anderes im Schilde.
 
Lesen Sie hier unsere Kritik zu „Spectre“!
 

(Spectre, Großbritannien, USA 2015, 148 Min., FSK ab 12, von Sam Mendes, mit Daniel Craig, Christoph Waltz, Léa Seydoux, http://www.007.com/spectre/)


Dokudrama über Stasi-Minister: „Erich Mielke – Meister der Angst“
 
Aus dem langjährigen Stasi-Minister Erich Mielke wird nach dem Mauerfall Deutschlands ältester Untersuchungshäftling. In dem Doku-Drama „Erich Mielke – Meister der Angst“ wird detailliert und differenziert der Aufstieg und Fall des DDR-Spitzenfunktionärs beleuchtet, der sein Volk bespitzeln und Oppositionelle einsperren ließ. Mielke starb im Jahr 2000 mit 92 Jahren in einem Berliner Altersheim. Der Film mit historischen Aufnahmen, Kommentaren, Interviews und gespielten Szenen gibt Einblicke in die jüngste deutsche Geschichte. Kaspar Eichel überzeugt in der Rolle des gestürzten Stasi-Chefs. Im Originalbild ist der lächerliche Auftritt von Mielke in der DDR-Volkskammer wenige Tage nach dem Fall der Mauer vom 9. November 1989 zu sehen: „Ich liebe doch alle, alle Menschen.“ Zum Kinofilm ist das Begleitbuch „Ich.Erich Mielke“ erschienen. Der Film soll im Frühjahr 2016 auch im Ersten gezeigt werden.
 
 

(Erich Mielke – Meister der Angst, Deutschland 2015, 92 Min., FSK ab 6, von Jens Becker und Maarten van der Duin, mit Kaspar Eichel, Beate Laaß, Thomas Förster, http://www.mielke-derfilm.de)


„Die Schüler der Madame Anne“: Milieustudie mit Optimismus
 
In der 11. Klasse am Gymnasium der Pariser Problem-Vorstadt Créteil entladen die Jugendlichen ihren Frust. Sie bekämpfen die Lehrer und mobben sich gegenseitig. Viele Pädagogen haben die Klasse schon aufgegeben. Nur Anne, die Geschichtslehrerin nicht. Um den Schülern mehr Disziplin, Respekt, und auch Selbstvertrauen zu vermitteln, schlägt sie ihnen die Teilnahme an einem Wettbewerb zum Thema nationalsozialistische Konzentrationslager vor. Der Film „Die Schüler der Madame Anne“ von Marie-Castille Mention-Schaar beruht auf einer wahren Begebenheit. Neben Ariane Ascaride spielen vorwiegend Laiendarsteller mit. Unter ihnen auch Ahmed Dramé, einer der Schüler, der auch den Drehbuchentwurf schrieb.
 
 

(Die Schüler der Madame Anne, Frankreich 2014, 105 Min., FSK ab 6, von Marie-Castille Mention-Schaar, mit Ariane Ascaride, Ahmed Dramé, Noémie Merlant, http:// www.madameanne.de)
 
 Alle KINOSTARTS DER WOCHE im Überblick
[dpa/buhl]

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