Kinostarts: „Der Hobbit“ geht auf große Reise

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Am Donnerstag öffnet Peter Jackson wieder die Tore nach Mittelerde, denn dann startet mit „Der kleine Hobbit: Eine unerwartete Reise“ nicht nur die lang erwartete Vorgeschichte von „Der Herr der Ringe“, sondern auch einer der großen Blockbuster des Kinojahrs 2012.

Abenteuerliche Reise mit Vorgeschichte: Der „Hobbit“ läuft an
 
Seit Monaten schüren die Macher die Spannung auf den „Hobbit“-Film – vom 13. Dezember an ist die Leinwandversion des Vorläufers zu J.R.R. Tolkiens Trilogie „Herr der Ringe“ in deutschen Kinos zu sehen. Erzählt wird die Geschichte von Hobbit Bilbo Beutlin. Der ist klein, haarig, hat große Füße, und sitzt am liebsten in seinem Erd-Haus im friedlichen Hobbingen. Doch eines Tages geht er auf große Reise, begegnet Zauberern, Zwergen, mutigen Kriegern und einem echten Drachen. Im Laufe seiner Abenteuer kommt auch ein prachtvoller Ring in seinen Besitz, der sich Jahre später als gefährlicher Schatz herausstellt. Regisseur Peter Jackson, der auch den „Herrn der Ringe“ ins Kino brachte, hat die Kinderbuchvorlage für den Film in drei Teile geteilt. Film zwei und drei kommen planmäßig erst 2013 und 2014 heraus. Gedreht wurde wieder in Neuseeland.
 
(Der Hobbit: Eine unerwartete Reise, USA, Neuseeland 2012, Länge o.A., FSK o.A, von Peter Jackson, mit Martin Freeman, Ian McKellen, Cate Blanchett, http://wwws.warnerbros.de/thehobbitpart1/)
 
 
Dickens „Große Erwartungen“ beenden Jubiläumsjahr
 
Das Jahr 2012 begann mit den Feiern zum 200. Geburtstag des britischen Autors Charles Dickens – und endet nun mit einer Neuverfilmung eines seiner beliebtesten Romane. „Große Erwartungen“ und die Geschichte des Waisenjungen Pip, der durch einen anonymen Wohltäter zu Geld kommt und gleichzeitig unter der Liebe zur unnahbaren Estella leidet, war in der Kinogeschichte schon immer ein Favorit. Die neueste Variante lebt vor allem von den Darstellern, zu denen große Namen wie Helena Bonham Carter, Ralph Fiennes und Robbie Coltrane gehören. Regisseur Mike Newell („Harry Potter und der Feuerkelch“) greift mit klassischen Ansatz Dickens Mischung aus Tragik und Komik, skurrilen Charakteren und Gesellschaftskritik auf.
 
(Große Erwartungen, Großbritannien 2012, 128 Min., FSK o.A., von Mike Newell, mit Ralph Fiennes, Helena Bonham Carter, http://filmverleih.senator.de/filme_a_z/uebersicht/grosse_erwartungen/)

„Die Tochter meines besten Freundes“: Debüt-Kleinod mit „Dr. House“
 
Die Familien Walling und Ostroff leben in der selben Vorstadt, in einander gegenüberliegenden Einfamilienhäusern und sind seit Jahren eng befreundet. Als die junge Nina Ostroff sich jedoch mit dem Familienvater der Wallings auf eine Affäre einlässt wird die Familienfreundschaft in der Vorstadtidylle durcheinander gewirbelt. Die ungewöhnliche Romantik-Komödie überzeugt vor allem durch ihre Darsteller. Hugh Laurie – alias „Dr. House“ – spielt David Walling in seiner ersten Filmrolle nach dem Ende der Krankenhaus-Serie.
 
(Die Tochter meines besten Freundes, USA, 2011, 90 Min., FSK ab 12, von Julian Farino mit Hugh Laurie, Adam Brody, Leighton Meester, http://www.dietochtermeinesbestenfreundes-film.de/)
 
 
„Apparition“: Grusel-Schocker um ein junges Paar
 
Horror-Kino, gedreht in Kalifornien genauso wie in Potsdam-Babelsberg: Seitdem ein Experiment unter College-Studenten auf schreckliche Art schief ging, treibt ein Geist, der immer stärker wird, in unserer Welt sein Unwesen. Ben, der mit seiner Freundin Kelly zu seiner Mutter zieht, weiß mehr, als er zugeben möchte. Derweil sich die unheimlichen Ereignisse mehren, bleibt als letzte Hoffnung Patrick: Auch er gehörte zu den Teilnehmern des parapsychologischen Experiments. Bei der US-Produktion handelt es sich um das Regie-Debüt von Todd Lincoln.
 
(Apparition – Dunkle Erscheinung, USA 2012, 84 Min., FSK ab 16, von Todd Lincoln, mit Tom Felton, Ashley Greene, Sebastian Stan, http://www.apparition.studiocanal.de/)Alle KINOSTARTS DER WOCHE im Überblick
[dpa/fm]

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