Kinostarts: „Ghost in the Shell“ und Abenteuer mit Pattinson

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Einer der bekanntesten Mangas und Animes, „Ghost in the Shell“, erfährt eine Realverfilmung mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle. Auf wahren Begebenheiten basieren das Abenteur „Die versunkene Stadt Z“ und „A United Kingdom“.

Scarlett Johansson in Manga-Verfilmung „Ghost in the Shell“
 

Scarlett Johansson ist Star der ersten Realverfilmung von „Ghost in theShell“ nach dem gleichnamigen japanischen Manga. In demScience-Fiction-Thriller spielt Johansson („The First Avenger: CivilWar“, „Lucy“) einen Cyborg mit Superkräften – halb Mensch, halbMaschine. Als Anführerin einer Sondereinsatztruppe hat sie die Aufgabe,die gefährlichsten Kriminellen der Welt zu stoppen. Sie muss Hackerjagen, die sich in die menschliche Psyche einloggen und ihre Opfer aufdiese Weise kontrollieren und steuern – dabei deckt sie ein Geheimnis umihre eigene Vergangenheit auf. Die original Manga-Story von MasamuneShirow wurde schon in zahlreichen Zeichentrickfilmen und -serienerzählt. Regie bei der Realverfilmung führte Rupert Sanders („Snow Whiteand the Huntsman“).
 

(Ghost in the Shell, USA 2017, 106 Min., FSK noch o.A., von RupertSanders, mit Scarlett Johansson, Juliette Binoche, Takeshi Kitano, http://ghostintheshell.tumblr.com/)
 
„Die versunkene Stadt Z“: Abenteuer mit Robert Pattinson
 
Der Brite Percival Fawcett (Charlie Hunnam) wird 1906 zuLandvermessungen nach Bolivien geschickt. Gemeinsam mit seinem Trupprund um Begleiter Henry Costin (Robert Pattinson) kämpft er sich durchden südamerikanischen Regenwald und findet Spuren einer altenZivilisation. Er ist davon überzeugt: Mitten im Urwald muss eine Stadtgestanden haben. Er nennt sie „Z“. Zurück in England kämpft Fawcettgegen Skeptiker seiner Theorie – und organisiert zwei weitereSüdamerika-Expeditionen. Dort haben die Abenteurer mit wilden Tieren,überraschenden Angriffen von Einheimischen und immer wieder mitKrankheiten zu kämpfen. Regisseur James Gray ließ den Film im Urwalddrehen – und präsentiert so eindrucksvolle Bilder.
 
Lesen Sie hier unsere Kritik zu „Die versunkene Stadt Z“!
 

(Die versunkene Stadt Z, USA 2016, 140 Min, von James Gray, mit Charlie Hunnam, Robert Pattinson, Sienna Miller, http://www.studiocanal.de/kino/die_versunkene_stadt_z)
 
Computeranimierte Komödie „The Boss Baby“ mit ernstem Kern
 
Baby gegen Welpen: Um den Konflikt dreht sich die computeranimierte3D-Komödie „The Boss Baby“ aus dem Hause DreamWorks. Eine Firma will niemehr alternde Hunde entwickeln und damit die Liebe der Menschen vondrolligen Babys auf das eigene possierliche Produkt lenken. Die Babyslassen sich das nicht bieten und starten eine Mission: Einer der Managerist der kleine Bruder von Tim Templeton. Der Siebenjährige sieht sichplötzlich mit einem Brüderchen konfrontiert, der nicht nur Brei spuckendund mit Schnuller daherkommt – sondern im Anzug samt Aktenköfferchen.Der wahre Kern der Geschichte ist der Zwist zwischen Geschwistern unddie Veränderung, die ein Baby mit sich bringt. Darüber hinaus lassen dieMacher der bunten Fantasie aber freien Lauf und zeigen die Brüder beiihrem rasanten Rettungsmanöver.
 
 

(The Boss Baby, USA 2016, 86 Min., FSK keine Angabe, von Tom McGrath, http://www.bossbaby-derfilm.de/)
 
Ein Skandal Ende der 40er Jahre – „A United Kingdom“
 
Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: ein schwarzer Mann und eine weiße Frau Ende sind Ende der 40er Jahre ein Paar und natürlich eine Provokation. Ihre Familien, die eine in Engeland, die andere in Afrika, lehnen die Beziehung genauso ab wie die Regierung des Britischen Empires, die eine diplomatische Auseinandersetzung mit dem rassistischen Apartheid-Regime in Südafrika fürchtet. Die Geschichte hinter dem Film „A United Kindom“ ist wahr. David Oyelowo als designierter König des späteren Botsuana und Rosamund Pike als englische Sekretärin überzeugen in ihren Rollen auch durch ihre starken Dialoge. Der Film von Amma Asante ist geprägt von Kontrasten: Einerseits das düstere und verregnete London, andererseits das helle, warme Botsuana.

(A United Kingdom, Großbritannien 2016, 111 Min., FSK ab 6, von Amma Asante, mit David Oyelowo, Rosamund Pike, Jack Davenport, http://www.aunitedkingdom.de/)Alle KINOSTARTS DER WOCHE im Überblick
[dpa/buhl]

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