Kinostarts: „Hangover 3“ lädt zum finalen Trip

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Das Wolfsrudel kehrt zurück in die deutschen Kinos! In „Hangover 3“ begeben sich Alan, Stu und Phil auf ihren letzten großen Trip, der erwartungsgemäß wieder alles andere als glatt über die Bühne geht. Mit „The Big Wedding“ tritt zudem eine hochkarätig besetzte Hochzeitskomödie an.

„Hangover 3“: Das große Finale
 
Es geht zurück zum Anfang, dorthin, wo alles begann: nach Las Vegas. 2009, im ersten Teil der „Hangover“-Reihe, durften Phil, Stu, Alan und Doug im Spielerparadies einen so feucht-fröhlichen wie chaotischen Junggesellenabschied erleben. 2011 („Hangover 2“) ging es nach Thailand, wo man es mit Drogenhändlern zu tun bekam. Zwei Jahre sind vergangen, und alle haben sich erholt. Nur Alan, das schwarze Schaf des Quartetts, ist weiter unzufrieden. Dringend braucht er die Hilfe seiner Kumpel, die sich schließlich mit ihm erneut nach Las Vegas aufmachen. Auch der dritte und letzte Teil der Serie wurde von Todd Phillips inszeniert, Bradley Cooper („Silver Linings“) ist genauso wieder mit dabei wie Zach Galifianakis und Ed Helms.
 
(Hangover 3, USA 2013, 100 Min., FSK ab 12, von Todd Phillips, mit Bradley Cooper, Zach Galifianakis, Ed Helms, http://www.warnerbros.de)
 
 
„The Big Wedding“ – Hochzeitskomödie mit Starbesetzung
 
Don (Robert De Niro) und Ellie (Diane Keaton) sind seit zig Jahren geschieden. Doch für die geplante Hochzeit ihres kolumbianischen Adoptivsohnes Alejandro (Ben Barnes) müssen sie noch einmal heiles Familienglück vortäuschen. Sehr zum Ärger von Dons Lebensgefährtin (Susan Sarandon) und der Braut Missy (Amanda Seyfried). Kein Wunder, dass die Feier zum totalen Hochzeitsfiasko ausartet. Der amerikanische Regie-Neuling Justin Zackham, der zuvor das Drehbuch für die Buddy-Komödie „Das Beste kommt zum Schluss“ lieferte, konnte eine hochkarätige Schauspielerriege gewinnen. Robin Williams, Katherine Heigl und Topher Grace mischen ebenfalls mit.
 
(The Big Wedding, USA 2012, 90 Min., von Justin Zackham, mit Robert De Niro, Diane Keaton, Susan Sarandon, Amanda Seyfried, http://www.bigwedding-derfilm.de)

Ein filmisches Gedicht: „To the Wonder“
 
Lässt sich der erste Zauber der Liebe auf immer und ewig erhalten? Dieser für alle Paare wesentlichen Frage spürt Regisseur Terrence Malick, zwei Jahre nachdem er in Cannes für „The Tree of Life“ die Goldene Palme erhalten hat, in „To the Wonder“ nach. In einem Reigen assoziativer Bilder und Dialogfetzen beobachtet er Neil (Ben Affleck) und Marina (Olga Kurylenko). Die Beiden genießen das Leben gemeinsam mit Marinas zehnjähriger Tochter aus einer anderen Beziehung. Beide wollen alles Vergangene vergessen. Doch das geht natürlich nicht. Auch der Versuch, sich so etwas wie eine Insel fern des Alltags zu schaffen, scheitert. Doch sie geben nicht auf und hoffen, das Wunder der Liebe erhalten zu können. Fern gängiger Erzählmuster versucht Malick, so Unfassbares wie eine tiefe emotionale Verbundenheit sichtbar und begreifbar zu machen.
 
(To the Wonder, USA 2012, 112 Min., FSK ohne Altersbeschränkung, von Terrence Malick, mit Ben Affleck, Olga Kurylenko, Rachel McAdams, http://www.studiocanal.de/kino/to_the_wonder) 
 
 
„Playoff“: Eran Riklis erzählt deutsch-israelische Sportgeschichte
 
Filme wie „Die syrische Braut“ und „Lemon Tree“ haben den israelischen Filmemacher Eran Riklis international bekannt gemacht. In „Playoff“ erzählt der Regisseur eine deutsch-israelische Sportgeschichte – inspiriert von den Erlebnissen des israelischen Basketballcoaches und bundesdeutschen Nationaltrainers Ralph Klein (1931-2008). Im Film heißt die Hauptfigur Max Stoller – mit großer Ruhe und Ausstrahlungskraft von US-Schauspieler Danny Huston gespielt, dem Sohn von Regisseur John Huston. Vor allem in Israel sind Empörung und Unverständnis groß, als der deutschstämmige Mann, der Maccabi Tel Aviv zum Europameister machte, Ende der 70er Jahre ausgerechnet nach Frankfurt am Main, ins Land der Nazi-Täter, zurückkehrt. Dort will Stoller das deutsche Team olympiareif machen. Besonders Mannschaftskapitän Thomas (Max Riemelt) begegnet Stoller ablehnend.
 
(Playoff, Deutschland/Israel/Frankreich 2011, 107 Min., FSK ab 0 , von Eran Riklis, mit Danny Huston, Max Riemelt, Mark Waschke, http://www.egolitossell.com/completed_films_fiction_d.php)Alle KINOSTARTS DER WOCHE im Überblick
[dpa/fm]

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