Kinostarts: „Maze Runner 2“ und Mystery-Grusel mit „The Visit“

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Die Romanverfilmung „Maze Runner“ erhält seine Fortsetzung, Regisseur Anton Corbijn verfilmt das Leben von James Dean in „Life“, während Kollege M. Night Shyamalan mit „The Visit“ an alte Erfolge anknüpfen will.

„Maze Runner 2“ – Düsterer Teenie-Mystery-Thriller
 
Vom tödlichen Labyrinth in eine virusverseuchte Wüste: Gerade haben sich die jugendlichen Helden um ihren Anführer Thomas in Sicherheit gewähnt, da wartet schon das nächste Grauen auf sie: sengende Hitze, verbranntes Land, ein tödliches Virus und ein undurchsichtiger Abgesandter der regierungsähnlichen Organisation WCKD (World Catastrophe Killzone Department). Nach dem Erfolg von „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ im vergangenen Jahr hat sich Regisseur Wes Ball auch den zweiten Teil der Mystery-Abenteuer-Trilogie von Bestsellerautor James Dashner vorgenommen. „In der Brandwüste“ geht es düsterer, actiongeladener und apokalyptischer als im ersten Teil zu.

Lesen Sie hier unsere Kritik zu „Maze Runner 2“! 
 

(Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste, USA 2015, 131 Min., FSK ab 12 J., von Wes Ball, mit Dylan O’Brien, Thomas Brodie-Sangster, Kaya Scodelario, Patricia Clarkson, http://www.mazerunner.de)


Pattinson als James-Dean-Fotograf in „Life“
 
Der niederländische Erfolgsregisseur Anton Corbijn („A Most Wanted Man“) blickt in seinem neuen Hollywood-Film in die Historie der Traumfabrik. Mit viel Fantasie und schauspielerischer Klasse erzählt er aus dem Leben des legendären Filmstars James Dean (gespielt von Dane DeHaan). Im Mittelpunkt steht die komplizierte Freundschaft des im Frühjahr 1955 noch am Anfang seines Ruhms stehenden Akteurs mit dem Fotografen Dennis Stock (Robert Pattinson). Dessen Bild von Dean als einsamer Raucher in einer verregneten New Yorker Straßenschlucht trug wesentlich zum Ruhm des im Herbst desselben Jahres tödlich verunglückten Schauspielstars bei. Der Film zeigt deutlich, wie glanzvoll, aber auch wie gefährlich Ruhm sein kann. Unter Corbijns Regie glänzt Teenie-Idol Robert Pattinson in einer seiner bisher besten Rollen.
 

(Life, USA, Großbritannien, Kanada, Deutschland, Australien 2015, 112 Min., FSK ab 0, von Anton Corbijn, mit Robert Pattinson, Dane DeHaan, Joel Edgerton, Ben Kingsley, http://www.life-film.de/)
 
 
Idylle mit Abgründen: Horrorfilm „The Visit“
 
Regisseur M. Night Shyamalan hat mit den Mysteryfilmen „The Sixth Sense“ und „The Village – Das Dorf“ vor Jahren große Erfolge gefeiert. Sein neues Werk „The Visit“ soll daran anknüpfen. Die Teenager Rebecca und Tyler fahren für eine Woche zu den Großeltern, die die Kinder wegen eines Streits in der Familie noch nie gesehen haben. Fröhlich beginnt die Reise in die ländliche Idylle. Aber da ist auch die andere Seite: der dunkle Gartenschuppen, der verbotene Keller, das Ausgehverbot in der Nacht. Und was ist dran an der Geschichte von dem weißen Monster mit den gelben Augen? Erst als ein Mensch an einem Strick am Baum hängt, wissen die beiden Kinder: Von jetzt an geht es nur noch ums nackte Überleben.
 

(The Visit, USA 2015, 94 Min., FSK ab 12, von M. Night Shyamalan, mit Kathryn Hahn, Deanna Dunagan, Peter McRobbie, Ed Oxenbould, http://thevisit-film.de/)
 
 
Zwei Oscar-Preisträger für eine Komödie: „Man lernt nie aus“
 
„Romantische Komödien“ gibt es zu Hauf und „Man lernt nie aus“ unterscheidet sich nicht so sehr von den anderen. Aber immerhin sind mit Anne Hathaway und Robert De Niro zwei Oscar-Preisträger dabei, die noch dazu verschieden genug sind, um dem Film Farbe zu geben. De Niro spielt einen Rentner, der aus Langeweile ein Praktikum bei einer 40 Jahre jüngeren Modeunternehmerin macht. Für die entwickelt sich der lästige Senior zum unentbehrlichen Ratgeber. Nancy Meyers hat wie bei „Was das Herz begehrt“ und „Wenn Liebe so einfach wäre“ das Buch geschrieben und auch gleich Regie geführt. Herausgekommen ist wieder ein vorhersehbarer, aber vergnüglicher Film. Der ist mit zwei Stunden etwas zu lang für die Geschichte, lebt aber von seinen Hauptdarstellern.
 

(Man lernt nie aus, USA 2015, 121 Min., FSK o.A., von Nancy Myers, mit Anne Hathaway, Robert De Niro, Rene Russo)Alle KINOSTARTS DER WOCHE im Überblick
[dpa/buhl]

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2 Kommentare im Forum

  1. "Maze Runner 2" wurde zu Gunsten einer Freigabe ab 12 Jahren gekürzt und läuft so in den deutschen Kinos. Auf die ungekürzte Fassung muss man also bis zur VÖ der Blu-ray / DVD warten.
  2. AW: Kinostarts: "Maze Runner 2" und Mystery-Grusel mit "The Visit" Visit wäre für mich interessanter. Mal sehen, was Oma und Opa so für ein böses Geheimnis haben, das den Aufenthalt ihrer Enkel zur Lebensgefahr werden lässt.
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