Kinostarts: Politthriller über „Snowden“ und Western-Remake

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Oliver Stone hat es wieder getan und einen ambitionierten Politthriller über Whistleblower „Snowden“ gedreht, die Remake-Welle hat mit „Die glorreichen Sieben“ jetzt auch den Western erreicht. Mila Kunis gibt in einer derben Komödie die „Bad Mom“.

Oliver Stone bringt „Snowden“ ins Kino
 
Der Fall Edward Snowden kommt ins Kino. Nach Filmen wie „Nixon“, „JFK“ und „Platoon“ widmet sich Regisseur Oliver Stone, der Meister des politischen amerikanischen Kinos, mit der NSA-Datenaffäre nun wieder einmal einem bedeutenden Kapitel jüngster US-amerikanischer Geschichte. Den berühmten Whistleblower spielt Joseph Gordon-Levitt („Inception“), seine Freundin Lindsay Mills wird gespielt von Shailene Woodley. Die Beziehung der Beiden steht im Mittelpunkt des Films – genau wie die Frage, wie abzuwägen ist zwischen Freiheit und Sicherheit.
 
Lesen Sie hier unsere Kritik zu „Snowden“!
 
 

(Snowden, Deutschland/USA 2016, 135 Min, FSK ab 6, von Oliver Stone, mit Joseph Gordon-Levitt, Rhys Ifans, Nicolas Cage, http://www.snowden-film.de)
 
Rauchende Colts und Revolverhelden: „Die glorreichen Sieben“
 
Denzel Washington, Chris Pratt, Ethan Hawke: In starker Besetzung geht Hollywood die Neuverfilmung eines Western-Klassikers an. „Die glorreichen Sieben“, ein Trupp zusammengewürfelter Outlaws, versucht unter dem Kommando von Kopfgeldjäger Sam Chisolm alias Washington, eine Kleinstadt im Wilden Westen vor der Übernahme durch einen skrupellosen Geschäftsmann zu retten. Wenn die Männer in dem Film von Antoine Fuqua („Training Day“) nicht gerade ihre Colts sprechen lassen, reißen sie coole Sprüche und reiten durch beeindruckende Landschaften.
 

(Die glorreichen Sieben, USA 2016, 133 Min., FSK ab 16, von Antoine Fuqua, mit Denzel Washington, Chris Pratt, Ethan Hawke, http://www.dieglorreichen7film.de/)
 
 
„Bad Moms“: Mila Kunis haut als Mutter auf die Pauke
 
Eigentlich gehörte Amy bisher zu den Vorzeige-Müttern ihres Viertels, denen scheinbar alles gelingt und die mit Leichtigkeit einen Job, zwei Kinder und auch noch eine Ehe handeln. Eines Tages aber platzt der hübschen 32-Jährigen der Kragen, bei einer Elternversammlung verkündet sie, dass sie nun genug habe von der Rolle der Super-Mutter. Kurz darauf betrinkt sie sich in einer Bar mit zwei ebenfalls gestressten Müttern. Die drei tun sich zusammen, um als „Bad Moms“ fortan auf sämtliche Konventionen zu pfeifen. Amy wird verkörpert von Mila Kunis („Black Swan“), die im Film flankiert wird von Kristen Bell und Kathryn Hahn. Die Regie kommt von den „Hangover“-Autoren Jon Lucas und Scott Moore.
 

(Bad Moms, USA 2016, 100 Min., FSK ab 12, von Jon Lucas und Scott Moore, mit Mila Kunis, Kathryn Hahn, Kristen Bell, http://www.badmoms.de)
 
 
Hochkarätig besetztes Drama: „24 Wochen“
 
Austragen oder Abtreiben? Wie ungeheuer schwer es ist, eine Antwort auf diese Frage zu finden, zeigt Regisseurin Anne Zohra Berrached in ihrem oft dokumentarisch anmutenden Spielfilm „24 Wochen“. Julia Jentsch („Sophie Scholl – Die letzten Tage“) und Bjarne Mädel („Mord mit Aussicht“) spielen ein Künstlerpaar. Sie erwarten ihr zweites Kind. Bei dem Ungeborenen wird das Down-Syndrom diagnostiziert. Zudem wird ein komplizierter Herzfehler entdeckt. Das Kind könnte, wenn überhaupt, nur nach mehreren Operationen unmittelbar nach der Geburt überleben. Der Schock ist groß. Die Suche nach der richtigen Entscheidung wird für alle Beteiligten zu einer enormen Belastung.
 

(24 Wochen, Deutschland 2016, 103 Min., FSK ab 12, von Anne Zohra Berrached, mit Julia Jentsch, Bjarne Mädel, http://www.24wochen.de/)Alle KINOSTARTS DER WOCHE im Überblick
[dpa/buhl]

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