Kinostarts: Randale-Ralph krempelt sein Leben um

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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„Ralph reicht’s“ – daher beschließt der Bösewicht aus einem Retro-Game kurzerhand, sein Leben umzukrempeln und endlich zu den Guten zu gehören. Doch auch die russische Ehebrecherin „Anna Karenina“ und „7 Psychos“ mit Colin Farrell stellen sich ab Donnerstag der Kritik der Zuschauer.

Weihnachtsfilm „Ralph reicht’s“ taucht in Retro-Spiele-Welt ein
 
Ralph kann einfach nicht mehr: Nach 30 Jahren als Bösewicht eines 8-Bit Arcadegames hängt er seinen Job an den Nagel und sucht sein Glück in der weiten Welt der Videospiele. Im neuen Disney-Weihnachtsfilm, der am 6. Dezember in deutschen Kinos startet, verschmilzt der Retro-Charme alter Konsolen mit neuester Animationstechnik in 3D. Regisseur Rich Moore erzählt dabei die Geschichte vom Außenseiter Ralph, der endlich zeigen möchte, dass er kein Fiesling ist, sondern ein gutes Herz hat. Die deutschen Hauptrollen sprechen Christian Ulmen und Anna Fischer.
 
(Ralph reicht’s, USA 2012, 101 Min., FSK ab o, von Rich Moore, mit den deutschen Stimmen von Christian Ulmen, Anna Fischer, http://www.disney.de/ralph-reichts/)
 
 
„Anna Karenina“: Literaturklassiker als Bühneninszenierung
 
Als großes Theater legt der britische Regisseur Joe Wright („Stolz & Vorurteil“, „Abbitte“) seine Verfilmung des Tolstoi-Klassikers „Anna Karenina“ an. Dabei sind die Übergänge zwischen Bühneninszenierung mit Kulissen, die hin- und hergefahren werden, und filmischer Realität fließend. Er legt die Geschichte um die Ehebrecherin Anna Karenina im Russland des 19. Jahrhundert als opulentes und berauschendes Epos an. Keira Knightley spielt die Figur der rebellischen und mutigen, aber auch selbstgerechten Anna, die für die Liebe alles aufgibt und damit viele Menschen ins Verderben reißt. Jude Law gibt ihren steifen, den Konventionen verpflichteten Ehemann Karenin.
 
(Anna Karenina, Großbritannien 2012, 130 Min., FSK ab 12, von Joe Wright, mit Keira Knightley, Jude Law, Aaron Taylor-Johnson, http://www.annakarenina-film.de)

Fatih Akins politische Langzeit-Doku „Müll im Garten Eden“
 
Eigentlich sollte es eine private Reise in die eigene Vergangenheit werden: Fatih Akin fuhr vor einigen Jahren in einen kleinen Ort an der türkischen Schwarzmeerküste. Das war einst die Heimat seiner Großeltern, und Akin wollte die Wurzeln seiner Familie erkunden. Doch dabei blieb es nicht. Denn als der Regisseur („Soul Kitchen“, „Gegen die Wand“) erfuhr, dass dort eine riesige Mülldeponie gebaut werden sollte, schloss er sich dem Widerstand der Dorfbewohner an – und drehte über den Kampf der Menschen einen Film: die Langzeitdokumentation „Müll im Garten Eden“.
 
(Müll im Garten Eden, Deutschland 2011, 98 Min., FSK ab 0, von Fatih Akin, mit den Mitwirkenden Hüseyin Alioglu, Bünyamin Seyrekbasan, Nezihan Haslaman, http://muell.pandorafilm.de/)   
 
 
Blutige „7 Psychos“: Colin Farrell von Mördern umgeben
 
Von Brügge nach Hollywood: Vier Jahre nach seinem Überraschungserfolg mit der Krimi-Komödie „Brügge sehen… und sterben?“ melden sich Regisseur Martin McDonagh und sein damaliger Hauptdarsteller Colin Farrell mit „7 Psychos“ zurück. Farrell spielt einen Drehbuchautor in Hollywood, der Charaktere für sein Skript sucht. Plötzlich hat er mehr Psychopathen im Leben, als ihm lieb sind Woody Harrelson, Tom Waits, Sam Rockwell und Christopher Walken gehören zu der Star-Besetzung der grotesk-brutalen Komödie.
 
(7 Psychos, USA, Großbritannien 2012, 105 Min., FSK ab 16, von Martin McDonagh, mit Colin Farrell, Sam Rockwell, http://www.7psychos.de)Alle KINOSTARTS DER WOCHE im Überblick
[dpa/fm]

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