Kinostarts: Rasante Action mit „Fast & Furious 6“

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Ab Donnerstag brennt in den deutschen Kinos wieder der Asphalt, denn mit „Fast & Furious 6“ steht ein neuer Action-Streifen mit schnellen Autos und muskelbepackten Hauptdarstellern auf dem Programm. Doch auch der Film über einen Deutschen, der mehrere Jahre zu Unrecht in Guantánamo saß, will das Publikum von sich überzeugen.

Vin Diesels Motor heult wieder auf: „Fast & Furious 6“
 
Die Straße ist kein Ort für Angsthasen, erst recht nicht, wenn Vin Diesel und Paul Walker den Fuß auf dem Gaspedal haben. In „Fast & Furious 6“ fliegt wieder so einiges in und durch die Luft, während die beiden Protagonisten sich dem Rausch der Geschwindigkeit hingeben. Ihr Ziel im nunmehr sechsten Teil von „The Fast and the Furious“ ist es, einen Gangsterboss zur Strecke zu bringen, damit ihre eigenen Vorstrafen gelöscht werden. Schauspieler Dwayne Johnson soll als US-Agent Hobbs den Deal einfädeln. Dominic „Dom“ Toretto, den Diesel spielt, ist auch persönlich mit dem Bösewicht verbandelt: Seine große Liebe Letty gehört zur Bande des Gegenspielers – und ist nicht tot, wie angenommen.
 
(Fast & Furious 6, USA 2013, 130 Min., FSK ab 12, von Justin Lin, mit Vin Diesel, Dwayne Johnson, Paul Walker, http://movies.universal-pictures-international-germany.de/fast-furious-six/)
 
 
„5 Jahre Leben“ – Das Schicksal von Murat Kurnaz
 
Der Film „5 Jahre Leben“ erzählt auf beeindruckende Weise das Schicksal von Murat Kurnaz. Regisseur Stefan Schaller geht dem Lebensweg des Bremers mit türkischem Pass nach, der mit 19 Jahren in das US-Gefängnis Guantánamo auf Kuba gebracht wird und es nach mehreren Jahren als Unschuldiger wieder verlässt. Eine Pritsche, ein Klo – und eine Echse – sie gehören zu den quälend langen Tagen in Murat Kurnaz‘ Welt. In „5 Jahre Leben“ wird der Leguan für einige Zeit zum engsten Freund des Guantánamo-Häftlings. Wenige Wochen nach den Anschlägen vom 11. September 2001 war Kurnaz nach Karatschi geflogen. Bei einer Routinekontrolle in Pakistan wird er festgenommen und den Amerikanern übergeben.

(5 Jahre Leben, Deutschland 2012, 96 Min., FSK ab 12, von Stefan Schaller, mit Sascha Gersak, Ben Miles, http://www.zorrofilm.de/index.php?id=87)

Wenn die Kunst das Leben schreibt: „Der Dieb der Worte“
 
Was passiert, wenn die Kunst die Regeln des Lebens bestimmt? Dieser spannenden Frage geht das Autorenduo Brian Klugman und Lee Sternthal in seinem Regiedebüt „Der Dieb der Worte“ auf den verschlungenen Pfaden der Fantasie nach. Da behauptet ein Mann, der Verfasser eines Bestsellers zu sein. Doch der wahre Urheber taucht auf. Beide aber sind nichts als Figuren, die der Fabulierlust eines Schriftstellers entsprungen sind. Der muss sich nun damit abplagen, dass er das Erdachte und das Wirkliche kaum mehr trennen kann. Die seit Jahrzehnten etablierten Hollywood-Stars Dennis Quaid und Jeremy Irons und ihre populären jungen Kollegen Olivia Wilde und Bradley Cooper geben dem facettenreichen Vexierspiel um Liebe, Leidenschaft und viele Lügen die Kraft und den Charme klassischen Erzählkinos.
 
(Der Dieb der Worte, USA 2012, 102 Minuten, FSK ab 6, von Brian Klugman und Lee Sternthal, mit Dennis Quaid, Jeremy Irons, Bradley Cooper, Olivia Wilde, http://www.wildbunch-germany.de)
 
 
„Jeder hat einen Plan“: Thriller mit Viggo Mortensen
 
Das alte, ungeliebte Leben abstreifen und neu anfangen, davon träumt der frustrierte, kinderlose Kinderarzt Agustin (Viggo Mortensen) aus Buenos Aires. Als seine Ehefrau Claudia (Soledad Villamil) eine Adoption plant, zieht sich Agustin endgültig zurück. Plötzlich erscheint sein todkranker Zwillingsbruder Pedro auf der Bildfläche, und der depressive Agustin heckt einen teuflischen Plan aus. Der Debütfilm von Regisseurin Ana Piterbarg überrascht mit unerwarteten Wendungen und düsteren Bildern aus den Sümpfen des argentinischen Tigre-Deltas. Viggo Mortensen ist in einer Doppelrolle zu sehen.
 
(Jeder hat einen Plan, Argentinien 2013, 118 Min., von Ana Piterbarg, mit Viggo Mortensen, Soledad Villamil, Daniel Fanego, http://www.fox.de/cinema/everbody_has_a_plan/13478/)
 
 
„11 Freundinnen“ – Doku über die Frauen-Fußball-WM
 
Der dritte WM-Titel sollte her, das war das Ziel des Frauen DFB-Teams für das Turnier 2011 im eigenen Land. Als die Mannschaft im Viertelfinale gegen Japan ausscheidet, ist die Enttäuschung groß. In ihrer Dokumentation „11 Freundinnen“ begleitet Regisseurin Sung-Hyung Cho („Full Metal Village“) die Mannschaft, zeigt Training und Alltag, Euphorie und Enttäuschung. Viele Facetten des Frauenfußballs werden angerissen. Der Konflikt zwischen der Spielerin Birgit Prinz und Bundestrainerin Silvia Neid wird allerdings nur angedeutet. Der Film kommt nun erst zwei Jahre nach der WM ins Kino.
 
(11 Freundinnen, Deutschland 2012, 102 Min., FSK ab 0, von Sung-Hyung Cho, mit Bianca Schmidt, Anja Mittag, Silvia Neid, http://www.11freundinnen-derfilm.de/)Alle KINOSTARTS DER WOCHE im Überblick
[dpa/fm]

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