Komiker Michael „Bully“ Herbig macht Schluss mit Parodien

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Michael „Bully“ Herbig hat keine Lust mehr auf eigenproduzierte Komödien und Parodien. Mit dem Film „Hotel Lux“, der am Donnerstag in die Kinos kommt wechselt er das Genre hin zur Charakterrolle.

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In einem am Montag in Auszügen veröffentlichten Interview mit dem Magazin „Prinz“ sagte Michael „Bully“ Herbig, dass sein nächster selbst inszenierter Film wahrscheinlich keine Komödie – zumindest keine Parodie – sein wird. „Im Moment hab‘ ich einfach mehr Lust auf andere Dinge. Natürlich kann es sein, dass ich irgendwann wieder Spaß am Parodieren habe, aber im Moment eben nicht“, sagte er.

Ab Donnerstag ist Herbig im Kinofilm „Hotel Lux“ zusammen mit Jürgen Vogel („Die Welle“, „Wo ist Fred“) und Thekla Reuten („The American“, „Brügge sehen – und sterben?“) zu sehen. Darin spielt er den Komiker Hans Zeisig, der 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin flieht. Sein eigentliches Ziel ist Hollywood, doch dann landet er in Moskau und gerät in das berüchtigte Exilantenhotel, das dem Film seinen Namen gibt.

Wie er dem Blatt weiter verriet, traute sich Herbig die Rolle zu Beginn nicht zu: „Die ursprüngliche Drehbuch-Version – das war mir eine Spur zu viel Folter, Mord und Totschlag. Meine Absage konterte Produzent Günter Rohrbach mit den Worten: ‚Einigen wir uns darauf, dass sie noch nicht zusagen.‘ Das fand ich charmant. Und als Leander dann ein neues Drehbuch schrieb, bekam ich das Gefühl: Das kann ich mich jetzt trauen“, so Herbig.

Die Kino-Besucher warnte der Komiker und Schauspieler schon vorab vor falschen Erwartungen: „Der Zuschauer darf keinen Film wie ‚Der Schuh des Manitu‘, keine Parodie, keine Schenkelklopfer erwarten.“ Dabei sei Bully Herbig die Gefahr des Genrewechsels bewusst. Der Film sei „natürlich auf die eine oder andere Art auch ein Risiko“. Doch schließlich hätten Rolle und Story überzeugt. „Also dachte ich: Riskierst du es halt. Ich bin echt gespannt, wie die Leute diesen Film finden. Mehr als dass sie ihn mir um die Ohren hauen, kann nicht passieren. Und bestenfalls finden sie ihn klasse.“ [su]

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  • Inhalte_Kino_Artikelbild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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