Neues aus Hollywood: Das Lichtschwert aus „Star Wars“ ist tot

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Alles über die Kino-Blockbuster von Morgen und Aktuelles aus der Welt der Stars und Sternchen trägt DIGITALFERNSEHEN.de wöchentlich für Sie in „Neues aus Hollywood“ zusammen. Diesmal geht es um eine US-Fortsetzung von „Verblendung“ und Justin Timberlake als zweiter Elton John.

„Darth Vader“-Kämpfer mit 89 Jahren gestorben
 
Lange bestritt er unerkannt die Kämpfe des legendären „Star Wars“-Bösewichts Darth Vader – am Neujahrstag ist der frühere olympische Fechter Bob Anderson im Alter von 89 Jahren gestorben. Das berichtete der britische Sender BBC am Dienstag. Der Brite hatte unter anderem in „Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“ (1980) und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983) die Kampfszenen von Darth Vader dargestellt. Außerhalb der Kampfszenen wurde dieser von David Prowse gespielt. Eigentlich hatte der Rollenwechsel geheim bleiben sollen, doch 1983 war er herausgekommen. Anderson wirkte auch im James-Bond-Film „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963) mit.
 
 
Demi Moore spielt Feministin Gloria Steinem  
 
Demi Moore wird zur Feministin: Laut dem US-Branchenblatt „Variety“ soll die 49-Jährige in „Lovelace“ die amerikanische Aktivistin Gloria Steinem verkörpern. Amanda Seyfried („Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond“) wurde bereits für die Hauptrolle von „Deep Throat“-Star Linda Lovelace verpflichtet, nun kamen neben Moore auch Adam Brody und Eric Roberts dazu. James Franco („127 Hours“) soll den Playboy-Gründer Hugh Hefner darstellen. 
 
Steinem hatte in den 70er Jahren das Magazin „Ms“ gegründet, in dem der Artikel „The Real Linda Lovelace“ veröffentlicht wurde. Steinem erklärte darin, dass Lovelace von ihrem Ehemann Chuck Traynor (Peter Sarsgaard) gezwungen wurde, Pornodarstellerin zu werden. 1986 schrieb die Aktivistin die Einleitung zu Lovelaces Memoiren „Out of Bondage“. Auf der Besetzungsliste des Filmes stehen auch Hank Azaria, Chris Noth, Robert Patrick, Sharon Stone und Juno Temple.

Paramount plant vierten Teil von „Paranormal Activity“
 
Das Thema übersinnliche Erscheinungen etabliert sich für Paramount zum jährlichen Filmprojekt. Das US-Studio entwickelt für 2012 einen weiteren Teil von „Paranormal Activity“ – den vierten innerhalb von vier Jahren. Die ersten drei Filme hatten nach Angaben von „Variety.com“ weltweit zusammen 581 Millionen Dollar eingespielt. Das Original, geschrieben und gedreht von Oren Peli, entstand mit geringen Kosten von rund 15 000 Dollar und drehte sich um ein junges Paar, das von übersinnlichen Erscheinungen heimgesucht wird. Teil drei, mit ähnlichem Thema, kostete 5 Millionen Dollar und legte an seinem ersten Wochenende im Oktober mit 54 Millionen Dollar den besten Kinostart eines Horrorstreifens hin.
 
 
Elton Johns Wunschkandidat für Biografie: Justin Timberlake 
 
Elton John hat genaue Vorstellungen, wer ihn in seiner geplanten Filmbiografie auf der Leinwand verkörpern soll: US-Sänger und Schauspieler Justin Timberlake („Freunde mit gewissen Vorzügen“). „Er hat mich bereits in David LaChapelles „Rocket Man“ gespielt und war großartig“, erklärte der Sänger der „Los Angeles Times“. Derzeit arbeite er noch mit Lee Hall („Billy Elliot“) am Drehbuch, anschließend wolle er mit dem Casting beginnen, sagte der 64-Jährige. Der Film soll bekannte Lieder aus Elton Johns Karriere beinhalten und eventuell einige neue Werke vorstellen. „Es wird ein eher surrealer und weniger tatsachengetreuer Blick auf mein Leben sein. Sehr im Stil von „Moulin Rouge““, sagte John der „LA Times“.
 
 
Sony: Fortsetzung von „Verblendung“ mit Rooney Mara und Daniel Craig 
 
Auch wenn die US-Verfilmung des Stieg Larsson-Bestsellers „Verblendung“ bisher an den amerikanischen Kinokassen enttäuscht hat – Sony hält an der Fortsetzung mit Rooney Mara (26) und „James Bond“-Darsteller Daniel Craig (43) fest. Wie ein Sprecher dem Magazin „Entertainment Weekly“ sagte, hätten die beiden Hauptstars des Thrillers bereits für den zweiten Teil „Verdammnis“ unterschrieben und sollen wieder Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist spielen. Steven Zaillian arbeite am Drehbuch. Nicht klar sei, ob David Fincher („Sieben“, „The Social Network“) erneut die Regie übernehmen werde. Der Filmstart sei für Ende 2013 angeplant.
 
An dieser Stelle wirft die Redaktion von DIGITALFERNSEHEN.de für Sie an jedem Mittwochmorgen einen Blick über den großen Teich nach Hollywood und informiert Sie über neue Projekte und Entwicklungen aus der Traumfabrik.[dpa/ar]

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